Gernot Rassner (* 2. Februar 1934 in Treysa) ist ein deutscher Dermatologe. Er war von 1978 bis 2002 der Direktor der Universitäts-Hautklinik Tübingen. Sein umfangreiches Lehrbuch Dermatologie erschien 2009 in 9. Auflage.
Nach seiner Reifeprüfung 1954 in Kassel studierte Gernot Rassner von 1954 bis 1959 Medizin an der Philipps-Universität Marburg und legte dort das medizinische Staatsexamen ab. Im Jahre 1960 promovierte er in Marburg bei Rudolf Gross mit einer Dissertation Über klinische und experimentelle Probleme der Wärmestabilisierung von hochsenkendem Menschenplasma. Nach ärztlichen Tätigkeiten an der Universitätsklinik Marburg/L. und der Universitätsklinik Ulm übernahm er 1978 den Lehrstuhl für Dermatologie an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen und wurde dort bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand 2002 Direktor der Universitäts-Hautklinik. Während seiner Amtszeit konnte u. a. die Hautklinik grundlegend saniert und die Entwicklung einzelner Abteilungen (u. a. die Allergologie) vorangetrieben werden. Von 1993 bis 1997 war Rassner Präsident der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft. Die Nachfolge in der Klinikleitung übernahm Martin Röcken.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Rassner, Gernot |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Dermatologe |
| GEBURTSDATUM | 2. Februar 1934 |
| GEBURTSORT | Treysa |