Gerold Hilty

Gerold Hilty (* 12. August 1927 in Samedan; † 6. Dezember 2014 in Oberrieden) war ein Schweizer Romanist, Hispanist, Mediävist und Sprachwissenschaftler.

Leben

Gerold Hilty studierte in Zürich (bei Jakob Jud, Arnald Steiger, Theophil Spoerri, Emil Staiger, Manu Leumann) und Madrid (bei Ramón Menéndez Pidal, Dámaso Alonso, Rafael Lapesa, Emilio García Gómez). In seiner Studienzeit trat er dem Schweizerischen Zofingerverein bei. Er promovierte 1953 in Zürich mit El libro conplido en los iudizios de las estrellas (Madrid 1954). Er war Assistent am Romanischen Seminar Zürich, dann Gymnasiallehrer in St. Gallen. Eine angefangene Habilitationsschrift über den Discours indirect libre kam wegen der frühen Berufung auf den Lehrstuhl seines Lehrers Arnald Steiger nicht zustande. Hilty war von 1959 bis 1993 ordentlicher Professor für romanische Philologie (französische und spanische Sprachwissenschaft) an der Universität Zürich (von 1980 bis 1982 auch Rektor). Sein Nachfolger in Zürich wurde Georg Bossong. Hilty war von 1963 bis 1991 Herausgeber der Zeitschrift Vox Romanica. Von 1978 bis 1983 war Hilty in der Schweizer Armee Kommandant der Reduitbrigade 22.

Er war der jüngere Bruder des Schriftstellers und Publizisten Hans Rudolf Hilty.

Schriften

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Schweizerischer Zofingerverein, Schweizerischer Altzofingerverein (Hrsg.): Mitgliederverzeichnis 1997. Zofingen 1997, S. 92. (Verfügbar in der Schweizerischen Nationalbibliothek, Signatur SWR 1338.)
Personendaten
NAME Hilty, Gerold
KURZBESCHREIBUNG Schweizer Romanist
GEBURTSDATUM 12. August 1927
GEBURTSORT Samedan
STERBEDATUM 6. Dezember 2014
STERBEORT Oberrieden