Gerold Prauss

Gerold Prauss

Gerold Prauss (* 25. Mai 1936 in Troppau, Tschechoslowakei) ist ein deutscher Philosoph und Vertreter einer modernen Transzendentalphilosophie.

Leben

Gerold Prauss studierte an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn Philosophie, Germanistik, Geschichte und Klassische Philologie von 1957 bis 1963 und schloss mit Staatsexamen 1963 ab. Das Promotionsstudium wurde 1963 und 1964 in Göttingen begonnen und die Promotion 1965 mit der Arbeit Platon und der logische Eleatismus in Bonn abgeschlossen, in der er zeigt, dass Platon das Ding-Eigenschaftsverhältnis noch nicht reflektiert. Nach Aufbaustudium an der Universität in Oxford und einer Gastdozentur für Philosophie an der Universität von Yale (USA) habilitierte er sich 1970 mit der Schrift Erscheinung bei Kant. Ein Problem der „Kritik der reinen Vernunft“.

Nach einer Dozentenstelle und Professur-Vertretung lehrte Gerold Prauss als Professor für Philosophie von 1976 bis 1980 an der Universität Köln, von 1980 bis 1984 an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster und dann von 1984 bis zu seiner Emeritierung 2001 an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Er publiziert zur Philosophie der Antike, Neuzeit und Gegenwart mit den Schwerpunkten: Erkenntnis- und Handlungstheorie, Ontologie, Leib-Seele-Problematik und gilt als ein ausgewiesener Kenner der Philosophie Kants.

Ausgewählte Publikationen

Einzelnachweise

  1. ↑ G. Prauss: Platon und der logische Eleatismus. S. 125–136.