Gerrit Emmingmann

Gerrit Bernhard Emmingmann, eigentlich Emmingman (* 5. Oktober 1868 in Waldseite, Kreis Grafschaft Bentheim; † nach 1933) war ein deutscher Architekt, der seinen Tätigkeitsschwerpunkt in Berlin hatte. Er war Mitglied des Bundes Deutscher Architekten.

Leben

Der Sohn eines Steinbruchbesitzers aus der Grafschaft Bentheim studierte Architektur am Polytechnikum in Berlin-Charlottenburg und der École des Beaux-Arts in Paris. Seine weitere Ausbildung erfolgte in Berlin bei Ludwig Hoffmann, Ernst Eberhard von Ihne und Heino Schmieden. Er lebte während seiner Studienzeit 1893 für drei Monate in Amsterdam, bevor er seine Studien in Paris fortsetzte. Nach Ende seiner Ausbildung beschäftigte er sich mit dem Bau von Wohn- und Geschäftsbauten in Amsterdam, Berlin, Kassel und Kołobrzeg. Für das Jahr 1911 (Derfflingerstraße 19) und den Zeitraum von 1924 bis 1934 (Unter den Eichen 127 in Lichterfelde, heute das Eckhaus zum Begonienplatz gegenüber dem Botanischen Garten) lässt sich ein Wohnsitz in Berlin nachweisen.

Bekannte Bauten und Entwürfe

Fontanebogen 16/17, Berlin

Einzelnachweise

  1. 1 2 3 StA Hamburg 1, Heiratsregister Nr. 328/1912
  2. 1 2 Gerrit Emmingmann. In: archINFORM; abgerufen am 26. August 2015.
  3. ↑ Berliner Adressbuch der jeweiligen Jahre.
  4. ↑ Adolf Brüning: Rückblick auf das Jahr 1904. In: Berliner Architekturwelt. Nr. 12, März 1905, S. 435 (zlb.de).
  5. ↑ Nils Aschenbeck: Heinz Stoffregen 1879–1929. Architektur zwischen Moderne und Avantgarde. Vieweg, Braunschweig / Wiesbaden 1990, ISBN 3-528-08746-3.
  6. ↑ Baudenkmale Fontanepromenade 16/17, Mietshaus, 1911 von Franz Schinkat und Gerrit Emmingmann
Personendaten
NAME Emmingmann, Gerrit
ALTERNATIVNAMEN Emmingman, Gerrit Bernhard (wirklicher Name)
KURZBESCHREIBUNG deutscher Architekt
GEBURTSDATUM 5. Oktober 1868
GEBURTSORT Waldseite Landkreis Grafschaft Bentheim
STERBEDATUM nach 1933