Gert Raeithel

Gert Raeithel (* 1940 in München) ist ein deutscher Amerikanist und Literaturwissenschaftler.

Raeithel studierte Nordamerikanische Kulturgeschichte, Philosophie und Pädagogik. 1966 promovierte er über Selbstmorde amerikanischer Schriftsteller. 1972 habilitierte er sich mit einer Studie über Armut in amerikanischen Großstädten. Raeithel war bis zu seiner Emeritierung Professor für Amerikanistik an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Zwischenzeitlich war er an den Universitäten von New York, Denver und Stanford tätig und forschte in Venedig und Saigon.

Sein Hauptwerk ist die dreibändige Geschichte der Nordamerikanischen Kultur, die 1989 erstmals erschien und 1995 in einer überarbeiteten Version bei Zweitausendeins herauskam, 2002 erschien bei Zweitausendeins die vierte Auflage.

Unter dem Pseudonym Richard W. B. McCormack (auch R. W. B. McCormack) verfasste Gert Raeithel mehrere satirische ethnographische Werke über Deutschland.

Werke (Auswahl)

Unter dem Pseudonym Richard W. B. McCormack:

Einzelnachweise

  1. ↑ Kathrin Güte, Martina Schalk: „Unter Deutschen“. Porträt eines rätselhaften Volkes (PDF-Datei, 8,5 kB). Ludwig-Maximilians-Universität München, Institut für deutsche Philologie, Hauptseminar Deutschlandreisen der Gegenwart, Sommersemester 2006 (abgerufen am 31. Juli 2017).
  2. ↑ Sehnsucht nach Gefühl. (Memento vom 23. September 2017 im Internet Archive) Focus Magazin Nr. 52 vom 23. Dezember 1994 (abgerufen am 31. Juli 2017).