Dienstgrade der Sanitätsoffiziere der deutschen Marinen

Die Dienstgrade der Sanitätsoffiziere in den deutschen Marinen änderten sich nur unwesentlich.

Preußische Marine

Bis 1898

Kaiserliche Marine

Marinegeneraloberarzt Adolf Hagenah und Vizeadmiral Franz von Hipper (3. und 4. v. li.)

Seit 1873 gab es Sanitätsoffiziere des Beurlaubtenstandes, Reserveoffiziere bis Marineoberstabsarzt.

Ab 1898

Der Titel „Marinegeneralstabsarzt“ war dem Chef des Marinesanitätskorps vorbehalten und bezeichnete keinen Dienstgrad.

Reichsmarine

Bis 30. März 1934

Kriegsmarine

Ab 1. April 1934

Zahnärzte

Für die Kriegszahnärzte, Beamte des höheren Dienstes, wurde mit Wirkung vom 1. Januar 1945 für die Dauer des Krieges die Laufbahn der Marinesanitätsoffiziere (Z) geschaffen:

Lazarette

Volksmarine

In der Volksmarine gab es keine besonderen Dienstgrade für Sanitätsoffiziere. Sie führten die regulären Offiziersdienstgrade. Nach dem Abschluss des Medizinstudiums, in der Regel an der Militärmedizinischen Sektion, wurden die Absolventen zu Oberleutnanten ernannt.

Marine der Bundeswehr

Siehe auch

Literatur

Einzelnachweise

  1. 1 2 Auskunft des Zentrums für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr (Oktober 2013)