Für die Kriegszahnärzte, Beamte des höheren Dienstes, wurde mit Wirkung vom 1. Januar 1945 für die Dauer des Krieges die Laufbahn der Marinesanitätsoffiziere (Z) geschaffen:
Marineassistenzzahnarzt d.R. Leutnant zur See
Marineoberassistenzzahnarzt d.R. Oberleutnant zur See
In der Volksmarine gab es keine besonderen Dienstgrade für Sanitätsoffiziere. Sie führten die regulären Offiziersdienstgrade.
Nach dem Abschluss des Medizinstudiums, in der Regel an der Militärmedizinischen Sektion, wurden die Absolventen zu Oberleutnanten ernannt.
Dermot Bradley (Hrsg.), Hans H. Hildebrand, Ernest Henriot: Deutschlands Admirale 1849–1945. Die militärischen Werdegänge der See-, Ingenieur- , Sanitäts-, Waffen- und Verwaltungsoffiziere im Admiralsrang. Band 1: A–G. Biblio Verlag, Osnabrück 1988, ISBN 3-7648-1499-3, S. XIV–XVI.
Rudolf Absolon: Die Wehrmacht im Dritten Reich. Band VI: 19. Dezember 1941 bis 9. Mai 1945. Boppard/Rhein 1995 (Schriften des Bundesarchivs. 16/VI), S. 408.
Werner Bauer: Geschichte des Marinesanitätswesens bis 1945. Berlin, Frankfurt 1958 (= Beiheft 4 der Marine Rundschau. Zeitschrift für Seewesen)
Adolf Schlicht, John R. Angolia: Die deutsche Wehrmacht. Uniformierung und Ausrüstung 1933–1945. Band 2: Die Kriegsmarine. Stuttgart 1995, S. 83.
Einzelnachweise
12Auskunft des Zentrums für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr (Oktober 2013)