| Ghencea | ||||
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| Basisdaten | ||||
| Staat: | ||||
| Historische Region: | Große Walachei | |||
| Kreis: | București | |||
| Koordinaten: | 44° 24′ N, 26° 0′ O | |||
| Zeitzone: | OEZ (UTC+2) | |||
| Höhe: | 85 m | |||
| Fläche: | 4 km² | |||
| Einwohner: | 40,000 | |||
| Bevölkerungsdichte: | 10 Einwohner je km² | |||
| Postleitzahl: | 061693 | |||
| Telefonvorwahl: | (+40) 02 1 | |||
| Kfz-Kennzeichen: | B | |||

Ghencea ist ein Stadtteil im Westen der rumänischen Hauptstadt Bukarest, der zu den Sektoren 5 und 6 gehört. Er ist vor allem für das Stadionul Steaua und den Ghencea-Friedhof bekannt.
Ghencea liegt am südwestlichen Stadtrand Bukarests, angrenzend an die Stadtteile Drumul Taberei, Rahova und 13. Septembrie. Im Westen bildet die Straße Prelungirea Ghencea die Verbindung zur Vorstadt Bragadiru und zur Ausfallstraße Drum național 6.
Der Name Ghencea geht möglicherweise auf einen osmanischen General albanischer Abstammung namens Ghenciaga zurück, der die Fürstengarde im 18. Jahrhundert anführte. Auf seinem Anwesen stand ursprünglich eine Kirche (Biserica Ghencei). Die Gegend war ursprünglich landwirtschaftlich geprägt. Die urbane Entwicklung begann in der sozialistischen Ära, insbesondere in den 1960er- und 1970er-Jahren, als großflächige Wohnblöcke errichtet wurden. Ghencea wurde zu einem typischen Arbeiterwohnviertel mit Plattenbauten (blocuri). Seit den 1930er-Jahren befindet sich in dem Stadtteil das Gefängnis Ghencea, welches nach einer Umstrukturierung in den 1990er Jahren als Haftanstalt weitergeführt wird.
Ghencea ist durch mehrere Buslinien angebunden. Eine direkte Straßenbahnanbindung besteht nicht, wobei die Straßenbahnlinie 41 in der Nähe endet.
Im Stadtteil gibt es mehrere Schulen und Kindergärten sowie kleinere Gesundheitszentren. Neben Sportstätten und Parks gibt es einen Wochenmarkt sowie gastronomische Angebote.
Das Stadionul Steaua wurde 2021 als Heimstätte des CSA Steaua Bukarest neu eröffnet und fasst rund 31.000 Zuschauer. Der Vorgängerbau war Schauplatz zahlreicher sportlicher Höhepunkte, insbesondere in den 1980er Jahren.
Die Friedhöfe Ghencea I und II sind bekannte Begräbnisstätten Bukarests. Auf dem Friedhof Ghencea II wurde das Ehepaar Nicolae und Elena Ceaușescu nach ihrer Hinrichtung 1989 beigesetzt.