
Gilbert Cesbron (* 13. Januar 1913 in Paris; † 12. August 1979 ebenda) war ein französischer Schriftsteller.
Gilbert Cesbron besuchte das Lycée Condorcet und studierte Politikwissenschaft. Er wurde Hörfunkjournalist und veröffentlichte ab 1943 über 40 Roman- und Essaybände, die zum Teil Millionenauflagen erreichten. 13 davon wurden auch ins Deutsche übersetzt. Am bekanntesten war sein Theaterstück Il est minuit, docteur Schweitzer („Es ist Mitternacht, Dr. Schweitzer“) von 1949, das 1952 von André Haguet verfilmt wurde (mit Pierre Fresnay und Jeanne Moreau). Das Stück Briser la statue von 1947 behandelte das Leben von Therese von Lisieux. Bernard Valette warf seinen Büchern publikumswirksame Vereinfachung vor und den Rückgriff auf die Melodramatik des 19. Jahrhunderts. Winfried Engler sprach von erbaulicher emotional-pathetischer Literatur.
Seit 1990 gibt der Freundeskreis Les amis de Gilbert Cesbron die Jahrespublikation Cahiers Gilbert Cesbron heraus.
Quellen: ARD-Hörspieldatenbank (deutsche Produktionen), OE1-Hörspieldatenbank (ORF-Produktion), Internetdatenbank HörDat (DRS-Produktion)
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Cesbron, Gilbert |
| ALTERNATIVNAMEN | Launois, Dominique (Pseudonym) |
| KURZBESCHREIBUNG | französischer Schriftsteller |
| GEBURTSDATUM | 13. Januar 1913 |
| GEBURTSORT | Paris |
| STERBEDATUM | 12. August 1979 |
| STERBEORT | Paris |