Gillian Elise Avery (geboren 30. September 1926 in Reigate; gestorben 31. Januar 2016) war eine britische Literaturwissenschaftlerin und Kinderbuchautorin.
Gillian Avery war die Tochter eines Maklers und besuchte die lokale Dunottar School. Sie wurde Sekretärin und arbeitete danach als Journalistin bei der Lokalzeitung Surrey Mirror. Sie wechselte dann nach Oxford als Enzyklopädistin zu Chambers’s Encyclopaedia und schrieb Beiträge für die Oxford Children’s Encyclopaedia bei der Oxford University Press. Sie heiratete 1952 den Lehrer und Literaturwissenschaftler A. O. J. Cockshut, sie hatten ein Kind. Sie zogen nach Manchester und lebten ab 1964 in Oxford. Avery arbeitete zur Literatur des 19. Jahrhunderts, speziell zur Kinderliteratur.
Ihr erstes eigenes Kinderbuch The Warden’s Niece ist gleichfalls, wie die meisten ihrer Geschichten, im Viktorianischen Zeitalter angesiedelt. Es erschien 1957. Avery war 1957, 1962 und 1971 jeweils Kandidatin für die Carnegie Medal der Library Association für das beste Kinderbuch eines britischen Autors, bevor sie 1972 für A Likely Lad den Guardian Children’s Fiction Prize erhielt.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Avery, Gillian |
| ALTERNATIVNAMEN | Avery, Gillian Elise; Avery Cockshut, Gillian Elise (Ehename) |
| KURZBESCHREIBUNG | britische Literaturwissenschaftlerin und Kinderbuchautorin |
| GEBURTSDATUM | 30. September 1926 |
| GEBURTSORT | Reigate |
| STERBEDATUM | 31. Januar 2016 |