| Film | |
| Titel | Girl Next |
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| Produktionsland | Vereinigte Staaten |
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 2021 |
| Länge | 99 Minuten |
| Produktionsunternehmen | Crazed House |
| Stab | |
| Regie | Larry Wade Carrell |
| Drehbuch | Zeph E. Daniel |
| Produktion |
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| Musik | Colin McGinness |
| Kamera | Pau Mirabet |
| Schnitt | Corey Green |
| Besetzung | |
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Girl Next ist ein US-amerikanischer Horror-Thriller von Larry Wade Carrell aus dem Jahr 2021.
Die schöne, blonde Lorian West wird auf offener Straße entführt. Sie gerät an eine Bande von Menschenhändlern, die Frauen in sogenannte „Sofias“ umwandeln: lebende Sexpuppen, die für ihre Herren alles tun. Das Labor betreibt der durchgeknallte und drogenabhängige Heinrich zusammen mit seiner nicht weniger durchgeknallten Ehefrau Misha. Lorian wird eingeschüchtert, unter Drogen gesetzt, vergewaltigt und diversen Behandlungen unterzogen. So wird sie im Stile von Uhrwerk Orange einer Aversionstherapie unterzogen. Die Grenzen zwischen Realität und Einbildung verschwimmen.
Charlotte, die sich offenbar im Haus frei bewegen kann, verhilft ihr zur Flucht, doch Heinrich hat den Sheriff bestochen. Sie wird gefangen genommen und zur Strafe wird ihr ein Zeh amputiert.
Im Laufe der Behandlung wird sie immer mehr zur Sofia, doch Heinrich findet Gefallen an ihr. Daneben kommt es zu anderen Exzessen und Charlotte wird gezwungen als Treuebeweis einen nekrophilen Handlanger von Heinrich, der in Ungnade fiel, zu töten. Ein zweiter Fluchtversuch mit Hilfe von Charlotte, die tatsächlich der Kopf der Operation und gleichzeitig auch Heinrichs Schwester ist, gelingt. Es kommt zu einem blutigen Showdown, an deren Ende nur Lorian überlebt, die zum Schluss auch Charlotte töten kann.
Das Budget des Independent-Films betrug 1 Million US-Dollar.
Der Film wurde am 18. Juni 2021 veröffentlicht. In den deutschsprachigen Ländern erfolgte 2023 eine Veröffentlichung über das Uncut-Label Shock Entertainment.
Auf Filmthreat urteilte Bobby LePire: „Girl Next ist nicht jedermanns Sache, da der Film etwas esoterisch ist und das Thema potenzielle Zuschauer abschrecken könnte, da er stellenweise schwer zu ertragen ist. Doch Carrell inszeniert den Film mit Finesse und jeder Menge Stil und sorgt so für eine wunderschön inszenierte, wenn auch groteske Darstellung von Monstern, die leider in der realen Welt existieren. Das Drehbuch spielt auf brillante und fesselnde Weise mit großen Ideen, und all das wird von einer perfekt ausgewählten Besetzung zum Leben erweckt, die das Material versteht.“
Der Film erhielt auf diversen Filmfestivals insgesamt mehr als 74 Preise und 35 Nominierungen. So gewann er alleine auf dem Boston Indepent Film Festival fünf Preise, darunter Larry Wade Carrell den Regiepreis.