Gisela Eichbaum

Olga Fanny Gisela Eichbaum, geboren als Gisela Bruch (* 5. Juni 1920 in Mannheim; † 1996 in São Paulo), war eine deutschbrasilianische Malerin und Zeichnerin.

Leben und Werk

Im September 1935 emigrierte Gisela Bruch mit ihrem Vater, dem Musiker Hans Bruch, nach Brasilien. 1948 heiratete sie den aus Prag über Großbritannien 1940 nach Brasilien emigrierten Arzt und Forscher Franz Eichbaum (1906–1980), sie hatten zwei Kinder. Sie studierte Musik und bei Yolanda Mohalyi, Samson Flexor und Karl Plattner Kunst. Sie gehörte zum Atelier-Abstração und besuchte in New York die School of Modern Art.

Eichbaum schuf überwiegend Stadtlandschaften, Figurenbilder und Stillleben, ab den 1960er Jahren kamen informelle Kunstwerke hinzu. Dabei arbeitete sie in Öl, Gouache und Mischtechnik. Ihre Werke wurden in Einzelausstellungen und über 30 Gruppenausstellungen gezeigt.

Werke von Gisela Eichbaum befinden sich im Museu de Arte Moderna de São Paulo und 20 Gouachen in der Pinacoteca do Estado de São Paulo.

Einzelausstellungen (Auswahl)

Gruppenausstellungen (Auswahl)

Auszeichnungen

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ EICHBAUM, GISELA Artistas. In: org.br. MAM, abgerufen am 1. Juli 2020 (brasilianisches Portugiesisch).
  2. ↑ Lourdes Nassif: Canções sem Palavras, a grande exposição de Gisela Eichbaum, em São Paulo. In: com.br. GGN, 29. November 2013, abgerufen am 1. Juli 2020 (brasilianisches Portugiesisch).
Personendaten
NAME Eichbaum, Gisela
ALTERNATIVNAMEN Eichbaum, Olga Fanny Gisela (vollständiger Name); Bruch, Gisela (Geburtsname)
KURZBESCHREIBUNG deutschbrasilianische Malerin und Zeichnerin
GEBURTSDATUM 5. Juni 1920
GEBURTSORT Mannheim
STERBEDATUM 1996
STERBEORT São Paulo