Giuseppe Francesco Carlo Mangiarotti (* 27. Mai 1883 in Broni; † 24. Oktober 1970 in Bergamo) war ein italienischer Fechter und Fechttrainer.

Giuseppe Mangiarotti kam erst im Alter von 24 Jahren zum Fechtsport. Von 1906 bis 1912 und noch einmal von 1915 bis 1927 wurde er nationaler Meister im Degenfechten. 1908 nahm Mangiarotti an den Olympischen Spielen in London teil. Als Vierter der Gruppe I schied er bereits in der ersten Runde des Einzelwettkampfs aus. Mit der Mannschaft erreichte er mit einem Sieg über Böhmen das Halbfinale, wo das italienische Team Belgien unterlag und letztlich den vierten Platz belegte.
Giuseppe Mangiarotti gründete eine Fechtschule, in der er unter anderem seine Söhne Dario und Edoardo unterrichtete, die später die Schule weiterführten. Sein dritter Sohn Mario focht ebenso wie seine Enkelin Carola.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Mangiarotti, Giuseppe |
| ALTERNATIVNAMEN | Mangiarotti, Giuseppe Francesco Carlo (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | italienischer Fechter |
| GEBURTSDATUM | 27. Mai 1883 |
| GEBURTSORT | Broni |
| STERBEDATUM | 24. Oktober 1970 |
| STERBEORT | Bergamo |