
Glamping (Kofferwort für Glamorous Camping) ist eine Art von Camping, wobei man zwar in der Natur übernachtet, jedoch nicht in einem gewöhnlichen Zelt, sondern in luxuriösen und komfortablen sowie gut ausgestatteten Unterkünften. Glampen beschreibt außerdem einen Modetrend der Reisebranche, der vor allem seit Beginn des 21. Jahrhunderts einen Beliebtheits-Anflug erfuhr.
Glamping steht für luxuriöse Formen des Campings. Alternative Bezeichnungen lauten Boutique-Camping, Luxuscamping, Komfortcamping und Nobelcamping. Von den Buchenden wird Glamping als Variante des Naturtourismus angesehen, bei der auf Komfort nicht verzichtet werden muss.
Erstmals nachgewiesen wurde der Begriff im Jahr 2005 in Großbritannien, 2016 wurde der Neologismus ins Oxford English Dictionary aufgenommen.
Auch klassische Campingplätze bieten als weitere Schlafvariante vermehrt Glamping-Unterkünfte an. Der Begriff „Glamping“ ist nicht geschützt und daher werden auch Wigwams, Baumhäuser, klassische Mietwohnwagen, kleine Holzblockhäuser (Camping Pods) oder auch möblierte „Schlaffässer“, Jurten und Tipis als Glamping-Unterkünfte angeboten.
Im 20. Jahrhundert kam der Safari-Trend auf. Reiche US-Amerikaner und Briten besuchten Afrika, um Wildtiere zu beobachten und zu jagen. Da die wohlhabenden Besucher sich zwar gerne in der Natur befanden, aber nicht auf eine Unterkunft mit hohem Komfort und Luxus verzichten wollten, wurden Safari-Zelte aufgestellt. Diese enthielten alle möglichen Luxusartikel und waren ähnlich einem Hotelzimmer eingerichtet. Andere verweisen auf einen Anfang in den 1990er Jahren.