| Gloeocapsa | ||||||||||||
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Gloeocapsa, Illustration | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Gloeocapsa | ||||||||||||
| Kütz. |
Gloeocapsa (deutsch „Hüllenblaualge“) ist eine Gattung aus der Klasse der Cyanobakterien („Blaualgen“).


Gloeocapsa bildet Gruppen von kleinen, rundlichen bis ovalen Zellen, denen wie bei allen Cyanobakterien Zellkern und Plastiden fehlen. Die Zellen können grünlich, bläulich oder rötlich bis violett gefärbt sein. Um einzelne oder in Gruppen liegenden Zellen befinden sich in konzentrischer Schichtung weite, blasig aufgetriebene Gallerthüllen. Die Hüllen können durch Einlagerung von Pigmenten eine gelbe, bräunliche, orange oder violette Färbung annehmen, die dem UV-Schutz dient.
Die ungeschlechtliche Vermehrung erfolgt durch Zellteilung mit drei zueinander senkrecht stehenden Teilungsebenen; Zellaggregate können fragmentieren.
Geschlechtliche Fortpflanzung fehlt bei allen Cyanobakterien.
Gloeocapsa lebt planktisch und benthisch in Seen, sowie auf feuchten aerophytischen (beständig hoher Luftfeuchtigkeit ausgesetzten) Substraten wie Hölzern, Steinen (die zersetzt werden können) oder Moosen, aber auch in heißen Quellen. Die Cyanobakterie kann auch als Partner in Flechtensymbiosen vorkommen.