Gloria Calomee

Gloria Calomee (* 5. September 1940 in Los Angeles, Kalifornien) ist eine US-amerikanische Film-, Fernseh- und Theaterschauspielerin sowie Sängerin, Musicaldarstellerin, Theaterproduzentin und Autorin.

Leben

Calomee begann ihre Schauspielkarriere in den frühen 1960er Jahren und war bis 1980 in etlichen Filmen und Fernsehserien zu sehen. Zu den Serien, in denen sie spielte, gehören St. Dominic und seine Schäfchen (1963), Mr. Novak (1963–1965), Verrückter wilder Westen (1968), Petrocelli (1975), Barney Miller (1975), Trapper John, M.D. (1979) und Detektiv Rockford – Anruf genügt (1979). Die bekanntesten Filmen, in denen sie auftrat, sind Mark Rydells Komödie Der Gauner von 1969 und James Goldstones Thriller Achterbahn aus dem Jahr 1977. Sie war, neben Mittie Lawrence und Ena Hartman, eine der Schauspielerinnen, die für den Charakter Uhura in der Serie Raumschiff Enterprise in Betracht gezogen wurden, bevor Nichelle Nichols die Rolle übernahm.

Als Theaterschauspielerin war sie 1963 in Lost in the Stars am Beverly Hills Recreation Center, 1966 in The Owl and the Pussycat am Coronet Theatre und drei Mal unter der Regie von C. Bernard Jackson am Inner City Cultural Center zu sehen. So 1973 in One Is a Crowd, von 1974 bis 1975 in EarthQuake II und von 1981 bis 1982 in Proud. Von 1977 bis 1978 verkörperte sie die Lady in Purple in Ntozake Shanges For Colored Girls Who Have Considered Suicide/When the Rainbow Is Enuf. Auch trat sie als Musicaldarstellerin in Is It Just Me Or Is It Hot In Here? im Cinegrill in Hollywood in Erscheinung.

In den 1980er Jahren begann ihre professionelle Karriere als Sängerin, im Zuge derer sie auch in Paris, in der Algarve, in Lissabon und im portugiesischen Fernsehen auftrat.

Von 1985 bis 1995 war sie die Produktionsleiterin des Inner City Cultural Center in Los Angeles. Während dieser Zeit produzierte sie mehr als 25 Produktionen, zu denen die preisgekrönten Werke Checkmates mit Denzel Washington und Paul Winfield, Four Seasons mit Calvin Lockhart und Woman from the Town mit Roxie Roker und Loretta Devine zählen. Danach war sie für das Cultural Affairs Department und das Nate Holden Performing Arts Center in Los Angeles tätig.

Ihre Reiseartikel und Abhandlungen über Kunst und Künstler in der Dritten Welt wurden unter anderem von der Zeitung Los Angeles Times und dem The-Crisis-Magazin der National Association for the Advancement of Colored People veröffentlicht.

Im Jahr 2009 erschien ihr Album Gloria Calomee – Live in Hollywood!, das eine Mischung aus Jazz, klassischem Pop und brasilianischen Samba hören lässt.

Filmografie

Einzelnachweise

  1. ↑ Star Trek: 15 Things You Didn’t Know About Uhura – 9 Other Actresses Were Considered For The Part bei screenrant.com. Abgerufen am 13. Juni 2019.
  2. ↑ Gloria Calomee – Other Works in der IMDb. Abgerufen am 13. Juni 2019.
  3. ↑ Bette Treadville 1973 bei newspapers.com. Abgerufen am 13. Juni 2019.
  4. ↑ EARTHQUAKE II, a revue, written and directed by C. Bernard Jackson. bei performingartslegacy.org. Abgerufen am 13. Juni 2019.
  5. ↑ Past Productions bei innercityculturalcenter.org. Abgerufen am 13. Juni 2019.
  6. ↑ For Colored Girls Who Have Considered Suicide/When the Rainbow Is Enuf in der Internet Broadway Database. Abgerufen am 13. Juni 2019.
  7. 1 2 Gloria Calomee bei artistecard.com. Abgerufen am 13. Juni 2019.
  8. 1 2 Gloria Calomee bei linkedin.com. Abgerufen am 13. Juni 2019.
  9. ↑ Gloria Calomee Live in Hollywood (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2025. Suche im Internet Archive) ( Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.) bei origin.cdbaby.com. Abgerufen am 13. Juni 2019.
Personendaten
NAME Calomee, Gloria
KURZBESCHREIBUNG US-amerikanische Film-, Fernseh- und Theaterschauspielerin sowie Sängerin, Musicaldarstellerin, Theaterproduzentin und Autorin
GEBURTSDATUM 5. September 1940
GEBURTSORT Los Angeles, Kalifornien, Vereinigte Staaten