Der VDV wurde am 25. März 1949 als Verein Deutscher Ingenieure und Techniker des Vermessungswesens in Essen gegründet. Am 1. Januar 1958 wurde er in Verband Deutscher Vermessungsingenieure umbenannt.
Organisation
Der VDV gliedert sich in den Bundesverband, die Landesverbände und die Bezirke. Der Hauptsitz ist Wuppertal.
Präsident des VDV ist Markus Schäfer. Weitere Mitglieder des Präsidiums sind der Geschäftsführer Rainer Kießling, der Schatzmeister Ralf Gromadzki und der Schriftführer Daniel Buchholz. Vizepräsidenten sind Julia Lechner, Paul Sterzik und Ullrich Wille.
Der VDV vertritt seine Mitglieder bei berufspolitischen und fachbezogenen Themen und wirkt bei der strukturellen Gestaltung des deutschen Vermessungswesen mit. Ein weiterer wichtiger Zweck des Verbandes ist die berufliche Weiterbildung. Zu diesem Zweck besteht das eigenständige, als gemeinnützig anerkannte Bildungswerk VDV. Das Bildungswerk führt in verschiedenen Fachgruppen Fortbildungsveranstaltungen durch.
Publikationen
Die Verbandszeitschrift VDVmagazin erscheint 6-mal jährlich und ist für die Mitglieder kostenlos. Am 1. Mai 1950 erschien die erste Ausgabe unter dem Titel Der Fluchtstab. Mit der Umbenennung des Verbandes zum 1. Januar 1958 wurde auch die Zeitschrift in Der Vermessungsingenieur umbenannt. Am 1. Januar 2006 erfolgte die Umbenennung in VDVmagazin.
In loser Folge erscheint die VDV-Schriftenreihe, in der Fachartikel zu aktuellen Themen zusammengefasst und veröffentlicht werden.
Mitgliedschaften
Der VDV vertritt die Interessen seiner Mitglieder als Mitglied in den folgenden Verbänden/Organisationen:
Nach der Ehrenordnung des VDV kann der Verband Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, die in besonderer Weise zu einer gesellschaftlichen Debatte im Sinne von Technikrelevanz beigetragen haben, mit dem GOLDENEN LOT auszeichnen. Der nicht dotierte Preis wird seit 1990 vergeben. Stifter und Gestalter des Goldenen Lotes ist Dipl.-Ing. Wolfgang Kramer († 2014, Ehrenvorsitzender des Bezirks Köln).
1998 – Harald Lucht, Senatsrat, Leiter Kataster und Vermessung Bremen
1999 – Hans Hass, Tiefseeforscher, Buchautor und Filmemacher
2000 – Manfred Bonatz, Erdschwereforscher, Gründer des GeoObservatoriums Odendorf
2001 – Dagmar Schipanski, Physikerin und Mitglied der UNESCO Weltkommission für Ethik in Wissenschaft und Technologie
2002 – Joachim Gauck, Bürgerrechtler, Bundespräsident, im Jahr 2002 Bundesbeauftragter für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik
2017 – Jörn Lauterjung, Direktor des Departments Geoservices am Deutschen GeoForschungsZentrum Potsdam (GFZ), Co-Direktor des Zentralasiatischen Instituts für angewandte Geowissenschaften (ZAIAG) in Bischkek, Kirgistan
2018 – Tara Stella Deetjen, Entwicklungshelferin und Gründerin der Hilfsorganisation Back to Life e.V.