| Goldquelle | |||
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| Lage | |||
| Land oder Region | Landkreis Heidenheim (Baden-Württemberg) | ||
| Koordinaten | 48° 39′ 48″ N, 10° 9′ 25″ O | ||
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| Geologie | |||
| Gebirge | Schwäbische Alb | ||
| Quelltyp | Karstquelle | ||
| Hydrologie | |||
| Flusssystem | Donau | ||
| Vorfluter | Pflusterbach → Darmbach → Brenz → Donau → Schwarzes Meer | ||
Koordinaten: 48° 39′ 47,7″ N, 10° 9′ 25″ O
Die Goldquelle, auch Goldbachquelle genannt, ist eine Karstquelle auf der Schwäbischen Alb bei Heidenheim an der Brenz im baden-württembergischen Landkreis Heidenheim.

Die Goldquelle liegt zwischen Heidenheim und Mergelstetten links der Brenz, direkt an der Bundesstraße 19 am Fuß der Rappeshalde. Auf der gegenüberliegenden Talseite befindet sich etwas flussaufwärts die Brunnenmühlenquelle. Die Karstquelle liegt am Ufer des Pflusterbachs, der etwas nordnordwestlich (gegenüber der Einmündung der Straße Im Täle in die B 19 und unterhalb des Pumpwerks Goldquelle der Stadtwerke Heidenheim) der Pflusterbachquelle entspringt.
Der der Goldquelle und der Pflusterbachquelle entspringende Pflusterbach, lokal auch Goldbach genannt, mündet nach etwa 550 m in den nur rund 250 m langen Darmbach, dieser wiederum nach etwa 50 m in die Brenz. Die mittlere Schüttung beider Karstquellen beträgt 1200 l/s.
Die Goldquelle sollte im 19. Jahrhundert ein Firmengebäude mit Wasser versorgen. Der Besitzer übernahm sie im Jahr 1884 zusammen mit der Goldmühle. Wegen zu geringer Schüttung verkaufte er sie 1885 an die Stadt Heidenheim, die im gleichen Zuge die Pflusterbachquelle von der damals noch nicht zur Stadt gehörenden Gemeinde Mergelstetten erwarb. Mit einer Dampfkolbenpumpe wurde ihr Quellwasser, wie zuvor auch das der Brunnenmühlenquelle in den Hochbehälter am Schloss Hellenstein gepumpt. Die Überreste dieses historischen Beckens sind noch heute zu erkennen (⊙). Heute speist ein Pumpwerk Wasser der Pflusterbachquelle in die Trinkwasserversorgung von Heidenheim ein. Das Trinkwasserschutzgebiet oberhalb der Quelle mit dem Pumpwerk ist komplett umzäunt und im Privatbesitz der Stadtwerke Heidenheim. Seit vielen Jahren wird nicht mehr direkt aus der Quelle gefördert, sondern aus tiefer liegenden Grundwasserschichten.