Gortniel | ||
| Lage | St. Gallenkirch, Bezirk Bludenz, Vorarlberg, Österreich | |
| Fläche | 12,71 ha | |
| WDPA-ID | 555623311 | |
| Natura-2000-ID | AT3431000 | |
| FFH-Gebiet | 12,71 ha | |
| Geographische Lage | 47° 2′ N, 9° 57′ O | |
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| Einrichtungsdatum | 2015 | |
| Verwaltung | Regionsmanagement Europaschutzgebiete Montafon-Klostertal | |
| Rechtsgrundlage | Verordnung der Landesregierung zur Durchführung des Gesetzes über Naturschutz und Landschaftsentwicklung | |
Gortniel ist ein Europaschutzgebiet im österreichischen Bundesland Vorarlberg.
Der Name kommt von der darunterliegenden Parzelle Gortniel.
Nach der Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie 92/43/EWG hat die Vorarlberger Landesregierung das Gebiet per Verordnung als Natura-2000-Gebiet ausgewiesen.
Das Schutzgebiet liegt am Südwestrand des Verwalls im Hochjochstock, am Fuß der Zamangspitze. Es liegt zentral in der Region Montafon, nahe am Talboden, an der engsten Stelle des Tals. Politisch gehört es zur Gemeinde St. Gallenkirch, Bezirk Bludenz. Das Schutzgebiet besteht aus zwei nahegelegenen Teilflächen.
Schutzgüter sind die im Inneren Montafon seltenen Edellaubmischwälder. Ahornbäume, Linden, Ulmen und Eschen bieten Lebensräume für zahlreiche gefährdete Tier- und Pflanzenarten. Es ist ein alter Bauernwald, dessen Bewirtschaftung nur Einzelstammnutzung war. Daher gibt es mächtige alte Bäume. Die Baumschicht ist reich durchmischt und setzt sich unter anderem aus Spitzahorn (Acer platanoides), Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus), Gemeine Esche (Fraxinus excelsior), Sommerlinde (Tilia platyphyllos), Winterlinde (Tilia cordata) und Rotbuche (Fagus sylvatica) zusammen. Einen recht großen Anteil am Bestandesaufbau hatte vor dem Einsetzen des Ulmensterbens auch die Bergulme (Ulmus glabra), wovon zahlreiche abgestorbene Stämme zeugen.
Geschützte Lebensraumtypen sind:
Die Wälder sind zudem ein wichtiger Schutz vor Lawinen, Muren und Steinschlag.