Goswin Peter Gath (Pseudonyme: Georg Gadner, Schang vum Vugelsang, * 4. Oktober 1898 in Köln; † 15. Oktober 1959 in Sürth) war ein deutscher Schriftsteller.

Goswin Peter Gath nahm als Soldat am Ersten Weltkrieg teil. Danach übte er diverse Tätigkeiten aus. In den Dreißigerjahren gehörte er der Autorenvereinigung Rheinische Gruppe an und gab deren Zeitschrift Aufriß heraus. Nach dem Zweiten Weltkrieg schrieb Gath unter dem Pseudonym Schang vum Vugelsang in Kölner Mundart für die Lokalzeitung Kölner Stadt-Anzeiger.
Goswin Peter Gath ist vor allem als Sammler und Nacherzähler von Sagen und Legenden aus dem Rheinland hervorgetreten. Daneben schrieb er auf Kölsch Gedichte [Draum un Spill 1947] sowie seit 1935 Hörspiele, teilweise auch in Kölner Mundart.
In Köln-Ehrenfeld wurde eine Straße nach ihm benannt. Gath wurde beigesetzt im Familiengrab auf dem Ehrenfelder Teil des Kölner Melaten-Friedhofs (Flur E4 Nrn.67a-71).
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Gath, Goswin Peter |
| ALTERNATIVNAMEN | Gadner, Georg (Pseudonym); Schang vum Vugelsang (Pseudonym) |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Schriftsteller |
| GEBURTSDATUM | 4. Oktober 1898 |
| GEBURTSORT | Köln |
| STERBEDATUM | 15. Oktober 1959 |
| STERBEORT | Sürth |