Gottfried Behrndt

Gottfried Behrndt (* 21. März 1693 in Ebersbach/Sa.; † 1. März 1743 in Eichenbarleben) war ein deutscher Amtmann, Genealoge und Schriftsteller.

Leben

Gottfried Behrndt wurde als Sohn des Organisten und Schulmeisters David Behrndt († 1721) und dessen Frau Sabina geb. Steffan († 1708) geboren. Er besuchte in Magdeburg das Gymnasium und studierte ab 1716 Jura in Halle u. a. bei Justus Henning Böhmer, Christian Wolff, Johann Gottlieb Heineccius und Johann Friedemann Schneider. 1719 wurde er Hofmeister des Gebhard Johann von Alvensleben (1703–1763), den er 1721–1724 auch an die Universität Leipzig begleitete. 1724 berief Gebhard Johann ihn als Amtmann und Justitiar nach Eichenbarleben.

Mit Johann Christoph Gottsched pflegte er 1733–1736 einen Briefwechsel. Für Georg Philipp Telemann verfasste er die Texte für den sogenannten „Stolbergischen“ Kantaten-Jahrgang (Erstaufführung 1736/37).

Werke

Literatur