Gottfried Zauner

Gottfried Zauner (* 26. Oktober 1926 in Gmünd (Niederösterreich)) ist ein ehemaliger Offizier des Österreichischen Bundesheeres der Zweiten Republik. Er bekleidete in seiner aktiven Dienstzeit Spitzenfunktionen innerhalb der militärischen Verwaltung und Logistik, zuletzt im höchsten Dienstgrad eines Generals.

Leben und militärische Laufbahn

Gottfried Zauner besuchte das Realgymnasium in St. Pölten. Er schlug nach seiner wissenschaftlichen und militärischen Grundausbildung die Laufbahn des höheren militärökonomischen Dienstes (Intendanzdienst) im Bundesheer ein. Im Laufe seiner Karriere promovierte er zum Doktor der Staatswissenschaften (Dr. rer. pol.).

Im Jahr 1983 wurde er im Bundesministerium für Landesverteidigung (BMfLV) in Wien als Nachfolger von Divisionär Eduard Uhl zum Leiter der Gruppe Intendanzwesen ernannt. In dieser ministerialen Leitungsfunktion war Zauner für das administrative, wirtschaftliche und logistische Versorgungswesen der österreichischen Streitkräfte zuständig. Seine Dienstzeit fiel in eine Phase intensiver struktureller Umgliederungen und Modernisierungsbestrebungen des Bundesheeres während der Spätphase des Kalten Krieges. Für seine Leistungen und im Zuge seiner Aufgabenordnung stieg Zauner bis in den Rang eines Generals auf.

Gemeinsam mit zeitgenössischen Spitzenoffizieren des Sanitäts- und Versorgungswesens, wie dem Heeressanitätschef Generalarzt Johannes Schmid, prägte Zauner über ein Jahrzehnt die Modernisierung der rückwärtigen Dienste des Bundesheeres. Seine Laufbahn und administrativen Daten sind in den offiziellen staatlichen Verzeichnissen der Republik Österreich erfasst.

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Stefan Bader: An höchster Stelle. Die Generale des Österreichischen Bundesheeres der Zweiten Republik. (= Schriftenreihe der Landesverteidigungsakademie. Band 4). Bundesministerium für Landesverteidigung, Wien 2004, ISBN 3-902455-02-0, S. 45–48.
  2. ↑ Österreichischer Amtskalender. Behörden des Bundesministeriums für Landesverteidigung. Jahrgang 1983/1984, Verlag Österreich, Wien, S. 214.
  3. ↑ Protokollübersicht der Gruppenleiter und Spitzenfunktionen. In: Miliz und Wirtschaft. Publikation der Wissenschaftlichen Kommission beim BMfLV. Wien 1986, S. 92.