| Film | |
| Titel | Guru |
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| Originaltitel | Gourou |
| Produktionsland | Frankreich |
| Originalsprache | Französisch |
| Erscheinungsjahr | 2025 |
| Länge | 125 Minuten |
| Altersfreigabe |
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| Stab | |
| Regie | Yann Gozlan |
| Drehbuch | Yann Gozlan, Jean-Baptiste Delafon |
| Produktion | Wassim Béji, Marc-Henri De Busschère, Pierre Niney |
| Musik | Chloé Thévenin |
| Kamera | Antoine Sanier |
| Schnitt | Grégoire Sivan |
| Besetzung | |
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Guru (Originaltitel: Gourou) ist ein französisches Filmdrama aus dem Jahr 2025 unter der Regie von Yann Gozlan. Der Film kam am 18. Juni 2026 in die deutschen Kinos. Seine Weltpremiere hatte er im November 2025 beim American French Film Festival in Los Angeles.
Matthieu ist als Lebenshilfe-Coach reich geworden. Er stärkt mit seiner charismatischen Ausstrahlung gegen viel Geld anderen Menschen das Selbstbewusstsein und führt sie zum Überwinden von Lebenskrisen. Die Begeisterung seiner Klienten schwappt über, wenn er sich in seinen Shows im vollbesetzten Saal einzelne von ihnen vornimmt und zum sichtbaren Erfolg führt. Im Hintergrund flüstern ihm Mitarbeiter über Ohrhörer Details zu den Betroffenen zu, was die Wirkung erst ermöglicht. Als er sich in der Show dem Fall von Julien annimmt, fühlt sich dieser so erleuchtet, dass er sich von nun an Matthieu völlig hingibt.
Unterdessen bereitet eine Behörde eine Gesetzesänderung vor, nach der Heiler und Coaches dieser Kategorie eine Qualifikation nachweisen sollen. Matthieu hat nichts dergleichen, nicht mal einen Schulabschluss. Als berühmter Star der Szene wird er in eine Talkshow zum Thema eingeladen. Sein besonderes Vermögen erklärt er mit der Unterdrückung durch seinen großen Bruder als Kind und seinem Widerstand dagegen. Die Geschichte ist erfunden, und bald kommt eine Lawine ins Rollen. Sein Umfeld beginnt, an ihm zu zweifeln, es gibt einen Toten, und sein ganzes Geschäft steht auf wackligen Füßen.
Matthieu setzt nun alles auf einen weltberühmten US-amerikanischen Coach: Könnte er in dessen Bühnen-Show auftreten, würde das seinen eigenen Ruhm steigern. Er bekommt die Einladung, zugleich eskalieren die Ereignisse. Als er ins Rampenlicht tritt, ist seine Ausstrahlung auf dem Nullpunkt.
Dietmar Kanthak von epd Film widmet dem Film eine ausführliche Analyse und lobt vor allem die Leistung des Hauptdarstellers Pierre Niney. Niney zeichne das Psychogramm eines wendigen, aber zerrissenen Aufsteigers, er balanciere sehenswert „am Abgrund und offenbart den Preis, den Matt zahlt für einen faustischen Pakt mit Macht und Moneten“.
Der Regisseur, der zusammen mit Jean-Baptiste Delafon auch das Drehbuch geschrieben hat, untersuche mit bohrendem Blick und investigativem Interesse die Welt hinter der Hochglanzfassade der Selbsthilfeindustrie. Gozlan wage einen ehrgeizigen Genremix. Guru vereine Aufklärung, Beziehungsdrama, Psychothriller und Kriminaldrama. Das Ende des Films bleibe offen: „Das Ende in Las Vegas bleibt offen: Psychowrack oder künftiger US-Superstar?“