Erdbaumaschinen, etwa Hydraulikbagger oder Radlader, erzeugen verschiedenartige Grabkräfte, wenn sie mit ihrem Grabgefäß (z. B. einem Tieflöffel) Erdreich lösen und laden. Die Grabkräfte werden dabei im Wesentlichen bestimmt von der Motorleistung und dem Umlenkmechanimus, der sich zwischen dem Grabgefäß und dem Maschinenwagen befindet. Anhand der Grabkräfte kann in der Praxis die Leistungsfähigkeit einer Erdbaumaschine bewertet und verglichen werden.
Vereinfacht lässt sich sagen, dass mit zunehmendem Betriebsgewicht einer Erdbaumaschine auch ihre Grabkräfte ansteigen.
Bei Erdbaumaschinen werden folgende Grabkräfte unterschieden; allen ist gemeinsam, dass sie an den Zähnen bzw. der Schneide des jeweiligen Grabgefäßes ansetzen und damit auch ihre Wirkungslinie durch diesen Punkt läuft: