Protestantische Gnadenkirchen entstanden als Ausnahme („aus Gnade“) vom Prinzip Cuius regio, eius religio in einzelnen katholisch regierten Ländern, darunter in Schlesien auf Druck aus dem protestantischen Ausland nach dem „Executionsrecess“ vom 8. Februar 1709 und nach Zahlung größerer Summen an den Kaiser.
Des Weiteren kann sich der Eigenname einzelner protestantischer Kirchen auf eine hoheitliche gnädige Stiftung oder auch auf die göttliche Gnade beziehen.
↑Andrea Langer: Die Gnadenkirche „Zum Kreuz Christi“ in Hirschberg. Zum protestantischen Kirchenbau Schlesiens im 18. Jahrhundert. Franz Steiner Verlag, Stuttgart 2003, ISBN 3-515-07470-8, S. 9.
↑Michael Sachs: Die Flucht der evangelischen Frau Anna Magdalena von Reibnitz (1664–~1745) mit ihren von der Zwangskatholisierung bedrohten fünf Kindern aus Schlesien im Jahre 1703 – ein Stimmungsbild aus dem Zeitalter der Gegenreformation und des Pietismus. In: Medizinhistorische Mitteilungen. Zeitschrift für Wissenschaftsgeschichte und Fachprosaforschung. Band 34, 2015 (2016), S. 221–263, hier: S. 228 f.
↑Günther Grundmann: Karl XII. von Schweden und die Gnadenkirchen in Hirschberg und Landeshut, Schlesien. In: Eine Vierteljahresschrift für Kunst, Wissenschaft und Volkstum. Band 9, 1964, S. 14–25.
↑Gerhard Graf: Die evangelisch-lutherische Gnadenkirche in Leipzig-Wahren. Kirchenführer. Edition Akanthus, Spröda 2002, ISBN 978-3-00-009572-6.
↑Begräbniskirche von Gerald R. Ford; Gerald und Betty Ford heirateten an in der alten Kirche in Downtown Grand Rapids, woodtv.com (Mementodes Originals vom 26. Oktober 2007 im Internet Archive)Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.woodtv.com.