Graupel

Elektronenmikroskopische Aufnahme eines Graupelkorns
Graupel auf einer Straße

Graupel ist eine Form von Niederschlag, bei dem Schneekristalle durch angefrorene Wassertröpfchen zu kleinen, bis zu 5 mm großen Kügelchen verklumpen. Bei Partikelgrößen von unter einem Millimeter Durchmesser spricht man auch von Griesel.

Unterschied zu Hagel

Graupelschauer, weniger dicht und weicher als Hagel, aber dichter als Schnee.

Graupelkörner sind im Vergleich zu Hagel deutlich kleiner und weisen lediglich einen maximalen Durchmesser von 1 bis 5 Millimeter auf. Ihre Dichte ist geringer als die von Hagelkörnern und sie haben eine rauere Struktur. Dadurch fallen sie langsamer und können kaum Schaden anrichten. Im Gegensatz zum Hagel fällt Graupel hauptsächlich im Winter bei Temperaturen um 0 °C.

Entstehung und Arten

Graupel entsteht nur, wenn die Wolken nicht zu viel Feuchtigkeit enthalten. Dies ist oftmals im Frühjahr der Fall. Häufig tritt Graupel bei trockener Polarluft auf. Bei zu feuchten Wolken entsteht eher Hagel.

Es gibt verschiedene Arten von Graupel:

Schneeflocke kann zu Graupel werden
Fast Graupel
Graupel mit noch erkennbarer Schneeflockenform

Siehe auch

Wiktionary: Graupel – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise

  1. ↑ Graupel. In: Wetterlexikon des DWD. Abgerufen am 4. Juni 2016.
  2. ↑ Wetterlexikon des SWR: Schneegriesel (abgefragt am 8. Dezember 2010)