
Als Gerstensuppe (in Österreich und Bayern auch Gerstelsuppe, in Südtirol Gerstsuppe) bezeichnet man Suppen und Eintöpfe auf der Basis von Gerste und Gerstengraupen.
Bis ins 19. Jahrhundert blieben Suppe und Brei aus Gerste, Graupen und Hülsenfrüchten Bestandteil der Ernährung auf Hochseeschiffen. Die Hamburger Seemannsordnung von 1854 schrieb ein 3/4 Pfund Graupen oder Mehl zur Sättigung pro Tag vor. Die Ulmer Gerstlsuppe wurde nach der Stadt Ulm benannt, die früher als Zentrum der Getreideverarbeitung galt (Ulmer Gerste).