Im Great Observatories program der NASA wurden von 1990 und 2003 vier große und leistungsfähige astronomische Weltraumteleskope für Wellenlängen vom fernen Infrarot bis zur Gammastrahlung verwirklicht.
Mit diesen Teleskopen wurden über einen weiten Bereich des elektromagnetischen Spektrums astronomische Beobachtungen mit hoher Empfindlichkeit möglich. Ihre Zusammenfassung in einem Programm sollte wissenschaftliches Zusammenwirken signalisieren und gegenseitige Konkurrenz um Ressourcen reduzieren.
Seit seinem Start 1990 beobachtet das Hubble-Weltraumteleskop im ultravioletten, sichtbaren und im nahinfraroten Bereich des elektromagnetischen Spektrums.
Von 1991 bis 2000 beobachtete das Compton Gamma Ray Observatory harte Röntgen- und Gammastrahlung mit Energien zwischen 20 keV und 300 GeV.
Das 1999 gestartete Chandra-Teleskop beobachtet im Röntgenbereich bei Energien von 0.1–10 keV.
Spitzer beobachtete von 2003 bis 2020 bei infraroten Wellenlängen zwischen 3 und 180 µm.