Gregor Ignatz Sarrazin (* 13. März 1857 in Grätz, Posen; † 3. November 1915 in Breslau) war ein deutscher Schriftsteller und Anglist.
Sarrazin studierte Germanistik und moderne Sprachen in Leipzig, Breslau, Tübingen und Berlin. Er habilitierte sich 1882 in Marburg und wurde Privatdozent, nach einem Wechsel nach Universität Kiel wurde er dort 1889 Professor für Englische Sprache und Literatur. Schließlich wechselte er 1900 an die Universität Breslau.
Sarrazin wurde in Marburg Ehrenmitglied des Akademischen Vereins für Studierende der Neueren Philologie im WKV, der späteren Marburger Burschenschaft Rheinfranken. Der Akademisch-Neuphilologische Verein Breslau ernannte ihn 1905 ebenfalls zum Ehrenmitglied.
Sarrazin verstarb am 3. November 1915 an einem Schlaganfall.
Sarrazin trat vor allem durch seine Beschäftigung mit der englischen Sagenliteratur hervor. Außerdem beschäftigte er sich mit Themen zu William Shakespeare. Er gab die dritte erweiterte Auflage des Shakespeare-Lexicon heraus sowie die Breslauer Beiträge Zur Literaturgeschichte zusammen mit seinem Breslauer Kollegen Max Koch.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Sarrazin, Gregor |
| ALTERNATIVNAMEN | Sarrazin, Gregor Ignatz (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Schriftsteller und Anglist |
| GEBURTSDATUM | 13. März 1857 |
| GEBURTSORT | Grätz, Posen |
| STERBEDATUM | 3. November 1915 |
| STERBEORT | Breslau |