| Greyfruchttaube | ||||||||||
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Greyfruchttaube | ||||||||||
| Systematik | ||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||
| Ptilinopus greyi | ||||||||||
| Bonaparte, 1857 |
Die Greyfruchttaube, auch Rotbauch-Fruchttaube, (Ptilinopus greyi) ist eine Vogelart der Taubenvögel, die zur Gattung der Flaumfußtauben (Ptilinopus) gehört. Häufig findet sich auch die Fehlschreibung Ptilinopus greyii.
Der Vogel kommt in Neukaledonien, auf den Santa-Cruz-Inseln und in Vanuatu vor.
Das Verbreitungsgebiet umfasst hauptsächlich Wälder mit geschlossenem Kronendach, aber auch andere baumbestandene Flächen wie Sekundärwald, Savannen, Nutzflächen, Dörfer und Gärten.
Der lateinische Artzusatz bezieht sich auf George Edward Grey.
Die Art ist 21–24 cm groß und wiegt 76–82 g. Das Gefieder ist graugrün, der Scheitel purpurrot, seitlich und nach hinten gelb eingefasst. Mantel, Flügel und Schwanz sind hellgrün. Die Flügeldecken und Armschwingen sind gelb berandet, die Handschwingen dunkler. Die Schirmfedern können große rosa-purpurfarbene Flecken tragen. Der Schwanz weist eine gräuliche Endbinde auf. Die Kehle ist blassgelb, am Bauch sieht man einen purpurroten Fleck, die Unterschwanzdecken sind rosa bis orange. Die Brustfedern sind gespalten mit silbrig-grünen Spitzen und dunkleren gelb-grünen Kielen. Die Flügel- und Schwanzunterseite sind grau. Die Iris ist rötlich, der Schnabel olivgrün, die Beine sind dunkelrot. Die Geschlechter unterscheiden sich kaum, das Rot an der Brust ist beim Weibchen etwas weniger ausgedehnt. Jungvögel sind matt grün mit blassen gelben Federrändern. Ihnen fehlt noch der rosarote Fleck am Bauch und am Scheitel, so dass eine Verwechslung mit der Silberfleck-Fruchttaube (Ptilinopus tannensis) möglich ist.
Die Art ist monotypisch.
Die Art gilt als ruffreudig, auch nachts. Der Gesang wird als rhythmisches Gurren über mehrere Sekunden beschrieben, beginnt meist mit 2–3 langgezogenen und endet mit 6–8 kürzeren Gurrlauten „whoo..whoo..whu-coo..whu-coo..whu-coo-coo-coo-coo-coo-coo-coo“.
Die Art zieht auf der Suche nach Früchten umher, wohl auch zwischen den Inseln. Sie fliegt zügig und direkt meist dicht über den Baumwipfeln, in offenen Gebieten eher niedrig.
Die Nahrung besteht aus Früchten wie Feigenarten (Ficus), Mahagonigewächse (Meliaceae), Muntingia calabura und Pokastrauch (Solanum torvum). Die Früchte werden an den Zweigspitzen abgepickt, oft hängt dazu der Vogel mit dem Kopf nach unten.
Die Brutzeit liegt zwischen September und Februar auf Vanuatu, auf Lifou im August, zwischen September und Dezember in Neukaledonien. Das Nest ist eine kleine Plattform aus Zweigen, in einem Baum, gern am Waldrand, häufig nur wenige Meter über dem Boden. Das Gelege besteht aus einem weißen Ei, das über etwa 18 Tage ausgebrütet wird. Beide Elternvögel versorgen den Nachwuchs.
Der Bestand gilt als nicht gefährdet (Least Concern).