| Grimothea | ||||||||||||
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| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Grimothea | ||||||||||||
| Leach, 1821 |
Grimothea ist eine Gattung der Mittelkrebse mit 16 rezenten Arten und einer fossilen Art. Sie kommen im Indischen Ozean und im Pazifik vor.
Die Seitenränder des Carapax sind gerade oder leicht konvex. Die Rückenseite weist deutliche Querstreifen mit nicht-iridisierenden Borsten auf. Das Paar epigastrischer Dornen liegt unmittelbar hinter den Augenstielen und wird gewöhnlich von Dornen flankiert. Protogastrische Dornen fehlen, der erste vordere Seitendorn ist deutlich und der Hinterrand ist unbewehrt. Die Pterygostom-Falte ist unbewehrt und von oben nicht sichtbar. Der mittige Stirnfortsatz (Rostrum) ist dornartig und wird von den Überaugendornen flankiert. Von der Basis des Rostrums verlaufen seichte Längsrinnen zu den Überaugendornen. Das Epistom weist einen Kamm auf, der vom Mundrand ausgeht und seitlich bis zur Öffnung der Antennendrüse reicht. Die Somiten des Pleons sind unbewehrt. Die hinteren Platten des Telsons sind breit und etwa genauso lang.
Das thorakale Sternum ist etwas breiter als lang und im Bereich des siebten Sterniten am breitesten. Dessen Seitenteile sind glatt. Der dritte Sternit ist etwa drei- bis viermal so breit wie lang. Der vierte Sternit ist dreieckig und sein Vorderrand sehr schmal. Die Seitenteile der hinteren Sterniten sind ohne Kiel. Die Augenstiele sind frei beweglich, die Cornea (Abschnitt mit den Facettenaugen) ist erweitert. Das erste Antennulenglied ist lang und schlank, etwa zweimal länger als breit und mit zwei Dornen am Ende und zwei Dornen an der Seite bewehrt, wobei der innere mehr als halb so lang wie der äußere ist. Das erste Antennenglied ist nicht mit dem Epistom verschmolzen und trägt innenseitig einen deutlichen Dorn, der das Ende des zweiten Antennengliedes erreicht oder überragt. Der dritte Maxilliped ist schlank, sein Ischium verlängert und der Merus mit mehr als einem Dorn am Beugerand bewehrt. Die Finger der Scherenbeine sind kürzer als die Hand. Die Schreitbeine (Pereiopoden 2 bis 4) sind relativ schlank und stachlig. Der Beugerand der Endglieder ist mit einer Reihe borstenartiger Dornen besetzt, die jeweils von einem sehr niedrigen Fortsatz entspringen. Das letzte Schreitbein (P4) hat einen kurzen Merus, der nur halb so lang wie der des ersten Schreitbeins ist und nie den Vorderrand des Carapax erreicht. Erstes und zweites Gonopodium sind ausgebildet.
Die Gattung umfasst folgende rezente Arten:
Zudem gibt es die fossile Art Grimothea nishioi (Karasawa, 1993) †.
Synonyme sind Cervimunida Benedict, 1902, Grimotaea Leach, 1821 und Pleuroncodes Stimpson, 1860.