Grube Ecke

Ecke
Allgemeine Informationen zum Bergwerk
Informationen zum Bergwerksunternehmen
Beschäftigte80
Betriebsbeginn1772
Betriebsende1926
Geförderte Rohstoffe
Abbau vonEisenerz
Größte Teufe166,352 m
Geographische Lage
Koordinaten50° 49′ 5,8″ N, 7° 57′ 26″ OKoordinaten: 50° 49′ 5,8″ N, 7° 57′ 26″ O
Ecke (Rheinland-Pfalz)
Ecke (Rheinland-Pfalz)
Lage Ecke
StandortBrachbach
GemeindeBrachbach
Landkreis (NUTS3)Altenkirchen
LandLand Rheinland-Pfalz
StaatDeutschland
RevierBergrevier Daaden-Kirchen

Die Grube Ecke war eins der größeren Bergwerke im Gemeindegebiet von Brachbach im Landkreis Altenkirchen in Rheinland-Pfalz.

Geschichte

1772 wurde die Grube das erste Mal erwähnt. 1841 wurde der Grundstollen angelegt. Dieser hatte eine Länge von 950 m, nach 710 m gab es eine Abzweigung zur Grube Apfelbaum. Am 9. September 1853 fand eine Konsolidation statt. 1873 wurden 18.054 t Eisenerz gefördert, während es 1859 noch 1.322 t waren. Ab 1879 wurde Tiefbau betrieben, im gleichen Jahr der 4,4 × 1,42 m große Schacht angelegt. Er hatte eine Teufe von 157,352 m plus 9 m, die im Sumpf lagen, und einen hölzernen Förderturm. Es bestand eine Verbindung zur Grube Apfelbaumer Zug. Die Förderung 1880 zusammen mit Apfelbaumer Zug betrug 2.565 t Brauneisenstein und 7.011 t Spateisenstein. Zwischen 1908 und 1919 wurde die Förderung eingestellt und anschließend bis zur Stilllegung der Grube im Jahr 1926 wieder gefördert. Bis zu 80 Belegschaftsmitglieder arbeiteten in der Grube.

Das Gangmittel der Grube führte in den oberen Teufen Brauneisenstein, mit zunehmender Teufe allerdings nur noch Spateisenstein.

Konsolidationen

Konsolidationen gab es mit folgenden Gruben:

Siehe auch

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Zeitschrift für das Berg-, Hütten und Salinenwesen in dem preußischen Staate. Berlin, Ausgaben 1860.
  2. 1 2 3 A. Ribbentrop: Beschreibung des Bergreviers Daaden-Kirchen. Bonn 1882.