Guido Hartmann (* 9. Mai 1876 in Aschaffenburg; † 26. Februar 1946 in Großheubach in Unterfranken) war ein deutscher Schriftsteller und Historiker.
Im Rahmen seiner schriftstellerischen Tätigkeit, der er sich neben seiner Arbeit im höheren Postdienst widmete, befasste er sich neben mehreren ab 1907 erschienenen Gedichtbänden hauptsächlich mit kunstgeschichtlichen und heimatkundlichen Forschungen. Zudem widmete er sich der Denkmalpflege, insbesondere dem Erhalt von Fachwerkbauten, und war 1904 Mitbegründer des Aschaffenburger Geschichtsvereins. Im Rahmen des sogenannten „Aschaffenburger Bilderstreits“ engagierte er sich in den Jahren 1921 bis 1933 in zahlreichen Veröffentlichungen für die dann zumindest teilweise erfolgte Rückführung nach München verbrachter Aschaffenburger Kunstschätze und des 1919 nach Würzburg gebrachten Archivs des ehemaligen Aschaffenburger Kollegiatstifts St. Peter und Alexander. Außerdem verfasste er eine Biographie seines Onkels, des Pferdemalers Ludwig Hartmann (1835–1902). Sein Schwager war der Heimat-, Porträt- und Kirchenmaler Adalbert Hock.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Hartmann, Guido |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Schriftsteller und Historiker |
| GEBURTSDATUM | 9. Mai 1876 |
| GEBURTSORT | Aschaffenburg |
| STERBEDATUM | 26. Februar 1946 |
| STERBEORT | Großheubach |