Gunild Feigenwinter (* 12. Mai 1940 als Gunild Schimmel in Krefeld), auch bekannt unter den Pseudonymen Gunild Regine Winter oder Gudrun S. Krayfuss, ist eine deutsche Schriftstellerin, freie Publizistin und Verlagslektorin. Sie lebt in der Schweiz.
Feigenwinter verbrachte ihre Kindheit in Hörnsheim in Hessen und ihre Schulzeit in Duisburg-Hamborn. Später studierte sie Germanistik, Philosophie und Psychologie an den Universitäten Freiburg, Wien und Basel. In ihrer Dissertation befasste sie sich mit dem österreichischen Schriftsteller Karl Kraus.
Von 1972 bis 1976 gab sie in Basel die Zeitschrift Die Hexenpresse (Subtitel: Zeitschrift für feministische Agitation) heraus, die als erste deutschsprachige Zeitschrift der neuen Frauenbewegung gilt. Im Rahmen der letzten Ausgabe der Hexenpresse 1976 veröffentlichte sie ihr „Manifest der Mütter“, worin sie sich davon distanzierte, was sie als Mainstream der Frauenbewegung und linke Gleichheitsideologie verstand.
Als Schriftstellerin veröffentlichte sie ab 1978 verschiedene Bände mit Kurzgeschichten und Gedichten. In ihrer Lyrik spiegeln sich auch Erinnerungen an eine Kriegskindheit in Deutschland wider sowie Bilder einer vorpatriarchalen Mythologie. 1998 folgte eine Monografie mit Reflexionen zu Leben und Schaffen ihrer Schwägerin Adelheid Duvanel.
Später beschäftigte sie sich aus feministischer Sicht kritisch mit dem Islam und publiziert seither ihre Texte dazu im Internet. Sie versteht sich als mutterrechtliche Feministin.
| Personendaten | |
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| NAME | Feigenwinter, Gunild |
| ALTERNATIVNAMEN | Schimmel, Gunild (Geburtsname); Winter, Gunild Regine (Pseudonym); Krayfuss, Gudrun S. (Pseudonym) |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Schriftstellerin, freie Publizistin und Verlagslektorin |
| GEBURTSDATUM | 12. Mai 1940 |
| GEBURTSORT | Krefeld |