Gustav Geissler (auch Gustav Geißler, * 12. Januar 1871 in Nürnberg; † nach 1905) war ein deutscher Zahnarzt und Paläontologe.
Geissler studierte unter anderem bei Max Blanckenhorn, Konrad Oebbeke und Emil Selenka an der Universität in Erlangen, wo er auch 1895 an der Philosophischen Fakultät zum Dr. phil. promoviert wurde.
Anschließend arbeitete Geissler als Zahnarzt.
Gustav Geissler ist vor allem bekannt für seine 1895 erschienene Veröffentlichung über Saurier-Funde aus dem Muschelkalk von Bayreuth. Seine darin erfolgten paläontologischen Erstbeschreibungen von triassischen Flossenechsen werden allerdings heute nicht mehr als valide betrachtet. Der von ihm erstbeschriebene Nothosaurus baruthicus Geissler, 1895, wurde 1996 von Olivier Rieppel und Rupert Wild als jüngeres Synonym von Nothosaurus giganteus Münster, 1834, bestimmt.
Nothosaurus strunzi Geissler, 1895, wird derzeit in die Synonymie von Pistosaurus longaevus MEYER, 1839, gestellt.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Geissler, Gustav |
| ALTERNATIVNAMEN | Geißler, Gustav |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Zahnarzt und Paläontologe |
| GEBURTSDATUM | 12. Januar 1871 |
| GEBURTSORT | Nürnberg |
| STERBEDATUM | nach 1895 |