
Gustav Griesinger (* 27. Januar 1804 in Leonberg; † 24. Januar 1888 in Ravensburg) war ein deutscher Pfarrer, Theologe und Schriftsteller.
Gustav Griesingers Eltern waren der württembergische Oberamtmann von Leonberg Christoph Maximilian von Griesinger und dessen Frau Friederike, geb. Bilfinger. 1814 zog die Familie nach Stuttgart, wo Gustav Griesinger das Eberhard-Ludwigs-Gymnasium besuchte. Einer seiner Lehrer dort, Friedrich Wilhelm Klumpp, weckte in Gustav Griesinger das Interesse am Turnen und seine patriotische Begeisterung. Ab 1822 studierte er Medizin an der Universität Tübingen und wurde Mitglied in der Burschenschaft Germania Tübingen. Im fünften Semester wechselte Griesinger zum Studium der Theologie. Für die Burschenschaft verfasste Griesinger schon zu dieser Zeit verschiedene Gedichte und Lieder.
Ab 1826 absolvierte Griesinger sein Vikariat, 1828 legte er das Examen ab. Seine erste Stelle als Hilfs-Pfarrer erhielt er 1834 in Münsingen. Im selben Jahr heiratete er die Pfarrerstochter Ernestine Katharina Neuberg. 1839 wurde er Stadtpfarrer von Leutkirch und von 1859 bis zur Pensionierung 1878 war er Pfarrer in Ehningen. Anschließend lebte er in Ravensburg. Im März 1887 erlitt er einen Schlaganfall.
Übersetzung ins Lateinische
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Griesinger, Gustav |
| ALTERNATIVNAMEN | Griesinger, Gutav |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Pfarrer, Theologe und Schriftsteller |
| GEBURTSDATUM | 27. Januar 1804 |
| GEBURTSORT | Leonberg |
| STERBEDATUM | 24. Januar 1888 |
| STERBEORT | Ravensburg |