Gustave Chevallier (* 1849; † 1917) war ein französischer römisch-katholischer Geistlicher, Theologe und Kirchenhistoriker.
Abbé Chevallier war „Apostolischer Missionar“ und Pfarrer von Fixin (10 km südlich Dijon), wo es seit 1142 eine Grangie der Zisterzienser gab, den Manoir de la Perrière. Chevallier war ferner Domherr in Dijon. Darüber hinaus sind nur seine Schriften bekannt.
Chevallier ist der Verfasser von vier biographischen Werken. Den größten Erfolg hatte er 1888 mit einer ausführlichen Lebensgeschichte des heiligen Bernhard von Clairvaux, die in kurzer Zeit fünf Auflagen erlebte (auch befördert durch die Feier des 800. Geburtstages Bernhards 1890), dann aber durch das 1895 erschienene Meisterwerk von Elphège Vacandard überstrahlt wurde. Weitere Biographien betrafen Wilhelm von Dijon (962–1031), den Dijoner Bischof François Victor Rivet (1796–1884) und den Erzbischof von Cambrai Marie-Alphonse Sonnois (1828–1913), der aus Lamargelle bei Dijon stammte.
| Personendaten | |
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| NAME | Chevallier, Gustave |
| KURZBESCHREIBUNG | französischer römisch-katholischer Geistlicher, Theologe und Kirchenhistoriker |
| GEBURTSDATUM | 1849 |
| STERBEDATUM | 1917 |