Das eingeschossige Herrenhaus mit sechs Achsen, das mit einem Mansarddach bedeckt ist, wurde 1725 auf dem südlich der Klosterkirche gelegenen Hof errichtet. Daran wurde 1883 ein zweigeschossiger Gebäudetrakt mit drei Achsen nach Süden angebaut, der mit einem Walmdach bedeckt ist. Das Portal befindet sich im Risalit, der mit einem Schweifgiebel bedeckt ist, in der südlichen Fassade. Komplettiert wird das Bauensemble durch eine Scheune. Als Bauherr der jüngeren Ensemblegebäude agierte die Familie von Oppen.
Grabstätte auf dem Friedhof Altfriedland
Gut Altfriedland umfasste um 1930 mit dem Nebengut Gottesgabe und den Vorwerken Buschhof und Schlaanhof gesamt 1570ha. 450ha davon waren Waldbesitz. Eigentümerin damals war Hildegard von Oppen, geborene Edle von Plänitz (* 1874; † 1948). Sie war die Witwe des Gutsherrn Heinrich von Oppen, Polizeipräsident a. D. Erbe wurde der Sohn und Jurist Karl von Oppen (* 1901; † 1974).
Das Haus Altfriedland. In: Dietrich von Oppen: Lebensskizzen aus der Familie von Oppen vornehmlich im 20. Jahrhundert. Ein zeitgeschichtliches Lesebuch. Hrsg. Verband der Familie von Oppen. Druck Karl Schillinger Freiburg i. Br., Selbstverlag, Bad Homburg 1985, S. 191–259. DNB860582469
Gutachten des Brandenburgischen Landesamtes für Denkmalpflege und Archäölogisches Landesmuseum (BLDAM Wünsdorf/Zossen) aus dem Jahre 2001 (PDF; 3,3 MB).
Einzelnachweise
↑Ernst Seyfert, Hans Wehner, Alexander Haußknecht, GF L. Hogrefe: Landwirtschaftliches Adreßbuch der Rittergüter, Güter und Höfe der Provinz Brandenburg. 1929. Verzeichnis sämtlicher Rittergüter, Güter und Höfe von ca. 20ha aufwärts. Nach amtlichen Quellen und auf Grund direkter Angaben bearbeitet. In: Niekammer’s Landwirtschaftliche Güter-Adreßbücher. Band VII, 4. Auflage, Band Regierungsbezirk Potsdam. Kreis Ober-Barnim (Letzte Ausgabe-Paul Niekammer-Reihe). Verlag Niekammer’s Adreßbüchern GmbH, Leipzig 1929, S. 42.
↑Die Zöglinge der Ritterakademie zu Brandenburg a.H. 1913–1929. Fortsetzung und Ergänzungen. Zusammengestellt durch Walter von Leers. Druck P. Riemann, Selbstverlag des Vereins ehemaliger Zöglinge der Ritterakademie zu Brandenburg a.H., Ludwigslust 1929, Zögling. Nr. 1923, S. 116.
↑Siegfried von Boehn, Wolfgang von Loebell, Karl von Oppen:Die Zöglinge der Ritterakademie zu Brandenburg a.H. Teil: Zweite Fortsetzung und Ergänzung. 1914–1945. Mit einer Gedenktafel der Opfer des 2.Weltkrieges. In: Verein Ehemaliger Zöglinge der Ritterakademie zu Brandenburg a.H.-Vorstand Otto Graf Lambsdorff (Hrsg.): Zöglingsverzeichnis III von IV. Druck Gerhard Heinrigs-Selbstverlag, Köln/Brandenburg (Havel) 1971, S.89.Nr.1923 (d-nb.info).