Guy Michaud (* 30. Juni 1911 in Paris; † 17. Dezember 2006 in Sèvres) war ein französischer Romanist, Literaturwissenschaftler und Kulturwissenschaftler.
Michaud habilitierte sich 1946 an der Sorbonne mit den Thèses Message poétique du symbolisme (3 Bde., Paris 1947–1955, 1961, 1969, 1978) und La Doctrine symboliste. Documents (Paris 1955 als Teil der voraufgehenden Publikation). Er gründete das Französische Institut der Universität Istanbul und gab dort ab 1949 die Zeitschrift Dialogues. Cahiers de littérature et de linguistique heraus. 1951 gründete er (unter dem Rektor Joseph-François Angelloz) das Europainstitut der Universität des Saarlandes und war sein erster Leiter. In der 1965 gegründeten Faculté des lettres et sciences humaines der Universität Paris-Nanterre hob er ein Centre d'étude des civilisations aus der Taufe. Er war in die Maiunruhen an seiner Universität verwickelt und schrieb ein Buch darüber. Später gab er im Verlag Hachette die Reihen Classiques Roma und Faire le point. Espaces littéraires heraus.
| Personendaten | |
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| NAME | Michaud, Guy |
| KURZBESCHREIBUNG | französischer Romanist, Literaturwissenschaftler und Kulturwissenschaftler |
| GEBURTSDATUM | 30. Juni 1911 |
| GEBURTSORT | Paris |
| STERBEDATUM | 17. Dezember 2006 |
| STERBEORT | Sèvres |