Pearce siedelte im Alter von drei Jahren mit seinen Eltern von England nach Australien über. Sein Vater, ein neuseeländischerPilot, kam bei einem Flugzeugabsturz ums Leben, als Pearce acht Jahre alt war. Erste Fernseherfahrungen machte er unmittelbar nach seinem Schulabschluss in der australischen SeifenoperNachbarn. Seinen Durchbruch als ernstzunehmender Schauspieler hatte Guy Pearce mit der australischen Low-Budget-ProduktionPriscilla – Königin der Wüste (1994). Darin spielte er die Dragqueen Felicia.
Pearce heiratete 1997 die Psychologin Kate Mestitz. Im Oktober 2015 wurde bekannt, dass die beiden sich bereits im Januar 2015 getrennt hatten. Er lebt in Melbourne, wo er auch Theater spielt. Ab dem Jahr 2015 war er mit der niederländischen Schauspielerin Carice van Houten liiert. Im August 2016 wurde ihr gemeinsamer Sohn geboren. Im Januar 2025 wurde bekannt, dass Pearce und van Houten bereits seit längerer Zeit getrennt sind.
Im September 2025 trat Pearce bei dem Konzert Together for Palestine in der Londoner OVO Arena Wembley auf, dessen Umsatz vollständig an palästinensische Hilfsorganisationen geflossen sei.
Pearce entschuldigte sich Ende 2025 dafür, dass er Social-Media-Beiträge von dem rechten Nationalisten Nick Fuentes teilte. In geteilten Videos wurde zudem unter anderem behauptet, die drei größten Pornounternehmen seien im Besitz von Juden und Israel die Schuld an Terroranschlägen vom 11. September sowie an dem Mord an dem konservativen Aktivisten Charlie Kirk gegeben. „Mir wurde bewusst gemacht, dass ich in meinem Engagement für Palästina unbeabsichtigt Artikel und/oder Aussagen weiterverbreitet habe, die Fehlinformationen und Unwahrheiten enthielten“, erklärt Pearce gegenüber der UK Jewish News. „Ich bin mir bewusst, wie das Teilen ungenauer Inhalte Verwirrung und Bestürzung auslösen kann; dafür entschuldige ich mich aufrichtig. Ich werde mich künftig bemühen, alles, was ich online teile, sorgfältiger zu überprüfen.“
↑Andreas Borcholte:(S+) »Together for Palestine«-Konzert in London: Ein Konflikt, den selbst Pop nicht vereinfachen kann. In: Der Spiegel. 18.September 2025, ISSN2195-1349 (spiegel.de[abgerufen am 8.Februar 2026]).
↑Michael Hann:Together for Palestine concert: Benedict Cumberbatch, Damon Albarn and Neneh Cherry take stage at galvanising and star-studded gig for Gaza. In: The Guardian. 18.September 2025, ISSN0261-3077 (theguardian.com[abgerufen am 8.Februar 2026]).