Gwendalina (Originaltitel: Guendalina) ist eine italienisch-französische Koproduktion aus dem Jahr 1957. Regie führte Alberto Lattuada.
Im Badeort Viareggio neigt sich der Sommer seinem Ende zu. Die fünfzehnjährige Jugendliche Guendalina flirtet mit Oberdan, dem Neffen des Bademeisters, allerdings ohne große Überzeugung und vor allem, um sich die Langeweile zu vertreiben.
Ihre milliardenschweren Eltern stehen unterdessen kurz vor der Scheidung. Diese Situation bereitet Guendalina große Sorgen, und sie bemüht sich, ihre Eltern wieder miteinander zu versöhnen. Schließlich verliebt sie sich auch in Oberdan, der sich als gutherzig und beständig erweist.
Bald kehrt Guendalinas Vater zurück und versöhnt sich trotz seiner Seitensprünge wieder mit seiner Frau Francesca. Doch seine beruflichen Verpflichtungen führen ihn auch nach London. Guendalina muss daher bitter erkennen, dass ihre Liebesgeschichte mit Oberdan zu Ende geht – obwohl dieser gerade eine erfreuliche Nachricht erhalten hat: Er hat seine Prüfung bestanden.
„Mit psychologischer Sorgfalt und sensibler Kamera stimmungsvoll inszeniertes Liebesdrama.“