Die PflanzengattungHahnenfuß (Ranunculus), auch Ranunkel genannt, gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae). Die über 600 Arten der Gattung sind fast weltweit verbreitet.
Namensherkunft
Der deutschsprachige Trivialname Hahnenfuß bezieht sich auf die vogelfußähnlichen Laubblätter. Er ist seit dem Mittelalter als hanenvuoz meist für Ranunculazeen mit drei- bis fünfteiligen Blättern belegt.
Beschreibung
Vegetative Merkmale
Hahnenfuß-Arten wachsen als einjährige oder ausdauerndekrautige Pflanze. Die meisten Arten gedeihen terrestrisch, einige Arten als Sumpfpflanzen und wenige Arten als flutende Wasserpflanzen. Es können je nach Art knollige Speicherwurzeln, Rhizome, Stolonen oder eine knollige Stängelbasis ausgebildet werden. Der aufrechte, aufsteigende bis niederliegende, selten flutende Stängel ist meist beblättert.
Die meist wechselständig, sowohl grundständig als auch am Stängel verteilt angeordneten Laubblätter können gestielt sein. Selten ist das oberste Blattpaar gegenständig (Ranunculus sect. Flammula). Der Blattstiel besitzt an seiner Basis eine Blattscheide. Die Blattspreite kann ungeteilt sein, meist ist sie mehr oder weniger tief geteilt. Der Blattrand ist glatt, gekerbt, gezähnt oder gesägt.
Blütenstand und Blüten
Die Blüten stehen einzeln oder zwei bis fünfzig in end- oder seitenständigen, einfachen oder verzweigten, bis zu 25cm großen, zymösenBlütenständen zusammen. Es können kleine bis große laubblattähnliche Hochblätter vorhanden sein.
Die zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch. Der Blütenboden (Receptaculum) ist mehr oder weniger konvex. Der Blütenboden bildet manchmal, beispielsweise bei Ranunculus angustisepalus ein Androgynophor. Es sind meist fünf (drei bis sieben) freie, 1 bis 15mm lange Kelchblätter vorhanden, die meist grün, manchmal dunkelrot bis purpurfarben, gelb oder weiß sind; sie sind meist flach und meist schneller hinfällig als die Kronblätter. Sehr selten, bei Ranunculus angustisepalus besitzen die Kelchblätter Anhängsel, oder bei Ranunculus ficaria ist die Basis sackförmig. Die meist fünf (drei bis zehn) freien Kronblätter werden oft als Nektarblätter bezeichnet, sie sind genagelt, flach, mit einer Länge von 1 bis 26mm lineal bis kreisförmig und besitzen an ihrer Basis eine Nektardrüse, die meist von einer Schuppe bedeckt ist. Die Nektarblätter sind oft gelb und durch Öltropfen in der äußersten Oberhaut innen lackglänzend, bei manchen Arten auch weiß, dann jedoch mit einem gelben Zentrum, sehr selten sind sie rot. Es sind meist viele, selten nur fünf bis zehn fertile Staubblätter vorhanden. Die meist vielen (4 bis 250) freien Fruchtblätter sind nur selten, beispielsweise bei Ranunculus podocarpus gestielt. Jedes Fruchtblatt enthält nur eine basale Samenanlage. Meist ist auch noch auf der Frucht ein Griffel erkennbar, selten ist keiner ausgebildet. Meist ist auf dem Griffel stigmatisches Gewebe verteilt, selten ist eine erkennbare Narbe ausgebildet.
Früchte und Samen
Es stehen viele Achänen zusammen. Die kugeligen, eiförmigen oder zylindrischen, mehr oder weniger abgeflachten Achänen besitzen eine meist glatte, manchmal warzige oder stachelige Oberfläche und oft einen geraden oder gebogenen 0 bis 4,5mm langen Fruchtschnabel (= der haltbare Griffel), manchmal sind sie an der Naht gerandet oder kantig. Die Achänen sind meist grün, nur bei Ranunculus melanogynus sind sie schwarz. Die Samen besitzen viel Endosperm und einen kleinen Embryo.
Vererbung
Die Chromosomengrundzahl beträgt selten x = 7, meist x = 8. Bei Ranunculus kommen unterschiedliche Ploidie-Stufen vor.
Apomixis und interspezifische Hybridisierung kommt bei vielen Gruppen vor (Beispielsweise Ranunculus polyanthemos-Gruppe, Ranunculus subg. Batrachium, Ranunculus sect. Pseudadonis).
Alle Ranunculus-Arten sind giftig (Protoanemonin). Aufgrund ihres beißenden Geschmacks werden sie vom Vieh gemieden. Die Giftstoffe werden jedoch durch Trocknen abgebaut, so dass Heu, welches getrocknete Hahnenfuß-Arten enthält, unschädlich ist. Abgemähte Stängel können bei Kontakt Hautreizungen hervorrufen (Wiesendermatitis).
Medizinisch angewendet wurden Hahnenfuß-Gewächse aufgrund ihrer ätzenden Wirkung (durch Ranunculin bzw. Ranunculol und Anemonin) vor allem bei einigen Hauterkrankungen. Insbesondere Asiatischer Hahnenfuß (Ranunculus asiaticus), Scharfer Hahnenfuß, Brennender Hahnenfuß (Ranunculus flammula) und Gift-Hahnenfuß (Ranunculus sceleratus) wurden früher zur Behandlung von Feigwarzen, Hämorrhoiden und Hautgeschwüren eingesetzt. Im Mittelalter wurden einige Hahnenfußarten auch als Apium silvestre, Apium risus und „Wilder Eppich“ bezeichnet, wobei ursprünglich im Süden Ranunculus asiaticus, im Norden Ranunculus sceleratus, Ranunculus flammula und Gewöhnlicher Wasserhahnenfuß (Ranunculus aquatilis) in Betracht kommen.
Standorte
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Ranunculus-Arten gedeihen an trockenen bis feuchten Standorten und als flutende Wasserpflanzen. Sie kommen vom Tiefland bis in die hochalpine Höhenstufe vor. In den Tropen gedeihen sie allerdings nur in höheren Berglagen, fehlen jedoch im Tiefland.
Die Erstveröffentlichung des Gattungsnamens Ranunculus erfolgte 1753 durch Carl von Linné in Species Plantarum, Tomus I, Seite 548. Der botanische Gattungsname Ranunculus leitet sich vom lateinischen Wort ranunculus für „Fröschlein“ ab, entweder, da viele der Arten besonders an feuchten Standorten gedeihen – dort, wo auch Frösche leben – oder wegen ihrer kaulquappenförmigen Früchte („Fröschlein“ = „Kaulquappe“). Als Lectotypus wurde 1913 Ranunculus auricomus L. festgelegt.
Die Gliederung der Gattung Ranunculus wird kontrovers diskutiert, bei manchen Autoren werden die Untergattungen als eigenständige Gattungen geführt; dies ist auch ein Grund für die große Bandbreite bei Angabe der Artenzahlen (von 300 bis über 600). Synonyme für RanunculusL. s.l. sind: AphanostemmaA. St.-Hil., ArcteranthisGreene, Batrachium(DC.) Gray, CasaleaA. St.-Hil., GampsocerasSteven, PeltocalathosTamura. Nach K. Emadzade et al. 2010 enthält die Tribus Ranunculeae eine große Gattung Ranunculus mit über 600 Arten und viele kleine, aus ihr, neu oder wieder ausgegliederte Gattungen mit insgesamt etwa 50 Arten.
Die Gattung Ranunculus ist mit über 600 Arten fast weltweit verbreitet und kommt auf allen Kontinenten außer der Antarktis vor. Ranunculus-Arten gedeihen von tropischen bis in hocharktische Gebiete. Hauptverbreitungsgebiet sind die gemäßigten Gebiete der Nordhalbkugel. In Nordamerika kommen etwa 76 Arten vor. In Mitteleuropa kann man über 60 Arten finden. In China kommen 125 Arten vor, 66 davon nur dort.
Ranunculus abortivusL. (Syn.: Ranunculus holmiiGreene, Ranunculus michiganensisFarw., Ranunculus nitidusWalter, Ranunculus ruderalisGreene, Ranunculus abortivus var. acrolasiusFernald, Ranunculus abortivus var. eucyclusFernald, Ranunculus abortivus var. indivisus Fernald, Ranunculus abortivus var. nitidus(Walter) DC., Ranunculus abortivus var. typicusFernald): Sie ist in Nordamerika weitverbreitet.
Ranunculus ailaoshanicusW.T.Wang: Sie wurde 2007 erstbeschrieben. Sie wurde nur in Höhenlagen von etwa 2400 Metern in Jingdong sowie Ailao Shan in Yunnan gefunden.
Weißer Hahnenfuß (Ranunculus amplexicaulisL.): Sie gedeiht auf Matten in Höhenlagen von 1000 bis 2500 Metern in den Pyrenäen von Spanien und Frankreich.
Ranunculus cardiophyllusHook.: Sie kommt im westlichen Kanada und in den US-Bundesstaaten Washington, Wyoming, Utah, Montana, North Dakota, South Dakota, Colorado, Arizona sowie New Mexico vor.
Ranunculus chinensisBunge: Sie ist in Kasachstan, Sibirien, im nördlichen Indien, Bhutan, im östlichen Tibet, Japan, Thailand, Korea, in der Mongolei, in der Inneren Mongolei und in den chinesischen Provinzen Anhui, Gansu, Guizhou, Hebei, Heilongjiang, Henan, Hubei, Hunan, Jiangsu, Jilin, Liaoning, Ningxia, östlichen Qinghai, Shaanxi, Shandong, Shanxi, westlichen Sichuan, Xinjiang, Yunnan sowie östlichen Zhejiang verbreitet.
Konstantinopler Hahnenfuß (Ranunculus constantinopolitanus(DC.) d'Urv., Syn.: Ranunculus villosusDC. subsp. constantinopolitanus(DC.) Elenevskij): Sie kommt auf Balkanhalbinsel (fehlt in Griechenland), Zypern, Krim, im Kaukasusraum, Nordirak, Iran sowie Syrien vor.
Ranunculus cooleyaeVasey & Rose: Sie kommt in Alaska, British Columbia und Washington vor.
Ranunculus cymbalariaPursh: Sie kommt ursprünglich in Nordamerika, in Grönland, in Zentral- und Ostasien vor, eingeschleppt aber auch in Norwegen und Finnland.
Ranunculus dielsianusUlbr.: Sie gedeiht in Höhenlagen von 2100 bis 4800 Metern in China.
Ranunculus diffususDC.: Sie kommt in China, Afghanistan, Bhutan, im nördlichen Indien, Sikkim, Nepal, nördlichen Myanmar und im nördlichen Pakistan vor.
Ranunculus hebecarpusHooker & Arnott: Sie gedeiht in Höhenlagen von 50 bis 900 Metern in den westlichen US-Bundesstaaten Washington, Oregon, Idaho, Kalifornien und im nordwestlichen Mexiko in Baja California.
Isthmus-Hahnenfuß (Ranunculus isthmicusBoiss.): Sie kommt auf Sizilien, in Griechenland, auf Inseln in der Ägäis, auf Zypern, in Kleinasien und in Nordafrika vor.
Ranunculus kamchaticusDC.: Sie kommt in Asien und in Alaska vor. Sie kommt auch in Europa vor, aber nur im Ural an der Grenze zu Asien.
Küpfers Hahnenfuß (Ranunculus kuepferiGreuter & Burdet: Er wird auch als Unterart subsp. plantagineusRouy & Fouc. zu Ranunculus pyrenaeusL. gestellt). Er kommt in Frankreich, Italien, in der Schweiz (Tessin, Graubünden, Wallis), in Österreich (Vorarlberg, Tirol, Osttirol, Kärnten) und auf Korsika vor.
Ranunculus marginatusd'Urv.: Sie kommt in Südosteuropa, hauptsächlich auf der Balkanhalbinsel, dazu auf der Krim, in Vorderasien und in Ägypten vor. In Texas, Alabama und Louisiana ist sie ein Neophyt.
Tausendblättriger Hahnenfuß (Ranunculus millefoliatusVahl): Sie kommt im Mittelmeerraum, Balkanhalbinsel (nördlich bis Ungarn), Türkei, Nordafrika vor.
Ranunculus milliiBoiss. & Heldr.: Sie kommt nur in Südgriechenland vor.
Ranunculus minor(L.Liou) W.T.Wang: Sie gedeiht in Höhenlagen von etwa 5400 Metern nur im südlichen Tibet.
Ranunculus natansC.A.Mey.: Sie kommt in Kasachstan, Sibirien, China und in der Mongolei vor.
Ranunculus neapolitanusTen.: Sie kommt in Italien, Sizilien, Sardinien, Slowenien, Kroatien, Serbien, Bosnien-Herzegowina, Montenegro, Albanien, Griechenland, Kreta, auf Inseln der Ägäis, in der Türkei, in Syrien, Libanon, Zypern, Bulgarien und in der Ukraine vor.
Ranunculus nyalamensisW.T.Wang: Sie gedeiht in Höhenlagen von 4200 bis 4500 Metern nur im südlichen Tibet.
Ranunculus occidentalisNutt. (Syn.: Ranunculus ultramontanus(Greene) A.Heller): Sie ist in Alaska, Kanada und in den westlichen Vereinigten Staaten verbreitet.
Lenormands Wasser-Hahnenfuß (Ranunculus omiophyllusTen., Syn.: Ranunculus lenormandiiF.W.Schultz): Sie kommt in Europa nur im Westen und Süden vor.
Ranunculus ophioglossifoliusVill.: Sie kommt besonders im Mittelmeerraum vor, auch in Westasien, geht nordwärts aber bis zur Ukraine, England, Ungarn und sogar Gotland.
Ranunculus oreionannosC.Marquand & Airy Shaw: Sie kommt in Nepal und im südöstlichen Tibet vor.
Ranunculus paludosusPoir.: Sie kommt im Mittelmeerraum, in Vorderasien und in Nordafrika vor, ihr Gebiet reicht nordwärts aber auch bis in die Normandie.
Ranunculus parviflorusL.: Sie kommt im Mittelmeerraum, in West- und Südeuropa, in Makaronesien und in Nordafrika vor.
Ranunculus pectinatilobusW.T.Wang: Dieser Endemit kommt nur in der südwestlichen Inneren Mongolei vor.
Ranunculus pedatifidusSm.: Sie kommt in Asien in Kasachstan, China, Sibirien und in der Mongolei vor und außerdem in Nordamerika.
Ranunculus pedatusWaldst. & Kit.: Sie kommt auf der Balkanhalbinsel, in Ungarn, der Slowakei und in Rumänien sowie in der Ukraine und in Kleinasien vor.
Hain-Hahnenfuß (Ranunculus polyanthemosL.): Es gibt mehrere Unterarten:
Vielblütiger Hain-Hahnenfuß (Ranunculus polyanthemosL. subsp. polyanthemos), in Europa mit Schwerpunkt der Verbreitung in Osteuropa.
Verschiedenschnabeliger Hain-Hahnenfuß (Ranunculus polyanthemos subsp. polyanthemoides(Bor.) Ahlfv.): Er kommt in Frankreich, in Italien, in Mitteleuropa und im südlichen Nordeuropa sowie in Südosteuropa vor.
Ranunculus polyanthemos subsp. thomasii(Ten.) Tutin (Syn.: Ranunculus thomasiiTen.): Sie kommt nur im südlichen Italien, besonders in Kalabrien vor.
Ranunculus polyphyllusWaldst. & Kit. ex Willd.: Sie kommt im südöstlichen und östlichen Europa und in Kleinasien vor.
Ranunculus polyrhizosStephan ex Willd.: Sie kommt in der Ukraine, in Südrussland und in Kleinasien vor, auch in Sibirien, Kasachstan und in Xinjiang.
Balkanischer Hahnenfuß (Ranunculus psilostachysGriseb.), Heimat: Balkanhalbinsel, in Gebüschen und Grasfluren in Höhenlagen zwischen 600 und 2200 Metern.
Ranunculus pulchellusC.A.Mey., sie kommt in China, in Kasachstan, in Sibirien und in der Mongolei vor.
Zwerg-Hahnenfuß (Ranunculus pygmaeusWahlenb.): Er kommt in Europa in den Ostalpen, in der Slowakei und in Nordeuropa (auch auf Spitzbergen) vor und außerdem in Grönland und Nordamerika.
Pyrenäen-Hahnenfuß (Ranunculus pyrenaeusL., Syn.: Ranunculus alismoidesBory, Ranunculus angustifoliusDC.): Sie kommt nur in den Pyrenäen von Spanien und Frankreich vor.
Ranunculus ranunculinus(Nutt.) Rydb.: Sie gedeiht in Höhenlagen von 1700 bis 2600 Metern in den US-Bundesstaaten Colorado, New Mexico, Utah sowie Wyoming.
Ufer-Hahnenfuß (Ranunculus reptansL., Syn.: Ranunculus filiformisMichx., Ranunculus flagellifoliusNakai), kommt in Europa besonders im hohen Norden vor, geht südwärts aber bis Mittelitalien und Bulgarien.
Ranunculus reveliereiBoreau: Die zwei Unterarten kommen nur in Frankreich nur Departement Var, auf Korsika und Sardinien vor.
Ranunculus rhomboideusGoldie: Sie kommt in Kanada und in den nördlichen Vereinigten Staaten vor.
Ranunculus rigescensTurcz. ex Ovcz.: Sie kommt in China, in der Mongolei und in Sibirien vor.
Ranunculus rubrocalyxRegel ex Kom.: Sie kommt in Afghanistan, Pakistan, Kasachstan und in Xinjiang vor.
Ranunculus rufosepalusFranch.: Sie kommt in Afghanistan, Pakistan, Kasachstan, Tadschikistan und in Xinjiang vor.
Ranunculus rumelicusGriseb.: Sie kommt nur im früheren Jugoslawien, in Bulgarien, Griechenland auf Inseln in der Ägäis, auf Zypern und in der Türkei vor.
Ranunculus sabineiR.Br.: Sie kommt in Alaska, Grönland und im nördlichen Kanada vor.
Rauer Hahnenfuß oder Sardischer Hahnenfuß (Ranunculus sardousCrantz)
Ranunculus sartorianusBoiss. & Heldr.: Sie kommt in Kroatien, Serbien, Nordmazedonien, in Albanien, Griechenland, Bulgarien, in der Ukraine, in der Türkei und im Kaukasusraum vor.
Schlitzblättriger Hain-Hahnenfuß, Schlitzblättriger Wald-Hahnenfuß (Ranunculus serpens subsp. polyanthemophyllus(W.Koch & H.E.Hess) Kerguélen, Syn.: Ranunculus polyanthemophyllusW.Koch & H.E.Hess: Sie wird aber auch als Unterart subsp. polyanthemophyllus(W.Koch & H.Hess) Baltisberger zu Ranunculus polyanthemosL. gestellt); kommt nur in Europa und zwar in Frankreich, der Schweiz, Deutschland, Österreich, Italien und im früheren Jugoslawien vor.
Wurzelnder Wald-Hahnenfuß (Ranunculus serpensSchrank subsp. serpens): Sie kommt nur in Europa und zwar in Frankreich, der Schweiz, Deutschland, Österreich und in Norditalien vor.
Ranunculus traunfellneriHoppe (wird auch als Unterart subsp. traunfellneri(Hoppe) P.Fourn. zu Ranunculus alpestris gestellt), kommt nur in den Ostalpen (Österreich, früheres Jugoslawien) vor.
Grenier-Hahnenfuß (Ranunculus villarsiiDC., Syn.: Ranunculus grenierianusJordan), kommt nur in den Alpen von Frankreich, Italien, Deutschland, der Schweiz und Österreich hauptsächlich auf kalkarmem Boden vor.
Ranunculus yechengensisW.T.Wang: Sie gedeiht in Höhenlagen von etwa 4700 Metern nur im südwestlichen Xinjiang.
Ranunculus yinshanicus(Y.Z.Zhao) Y.Z.Zhao: Sie kommt nur in der südlichen Inneren Mongolei vor.
Ranunculus yunnanensisFranch.: Sie gedeiht in Höhenlagen von 2800 bis 4800 Metern im nördlichen Yunnan und südwestlichen Sichuan vor.
Ranunculus zhungdianensisW.T.Wang: Sie gedeiht in Höhenlagen von etwa 3600 Metern nur im südwestlichen Yunnan.
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Je nach Autor nicht zur Gattung gehört beispielsweise:
Eckehart J. Jäger, Friedrich Ebel, Peter Hanelt, Gerd K. Müller (Hrsg.):Exkursionsflora von Deutschland. Begründet von Werner Rothmaler. Band5: Krautige Zier- und Nutzpflanzen. Springer, Spektrum Akademischer Verlag, Berlin/Heidelberg 2008, ISBN 978-3-8274-0918-8, S.146–149.
Manfred A. Fischer, Wolfgang Adler, Karl Oswald:Exkursionsflora für Österreich, Liechtenstein und Südtirol. 2., verbesserte und erweiterte Auflage. Land Oberösterreich, Biologiezentrum der Oberösterreichischen Landesmuseen, Linz 2005, ISBN 3-85474-140-5, S.279–299.
Werner Greuter, Hervé-Maurice Burdet, Gilbert Long (Hrsg.):Med-Checklist. A critical inventory of vascular plants of the circum-mediterranean countries. Vol. 4: Dicotyledones (Lauraceae – Rhamnaceae). Conservatoire et Jardin Botanique, Genève 1989, ISBN 2-8277-0154-5, S.417–441 (englisch, online).
Wang Wencai, Michael G. Gilbert: Ranunculus. In: Wu Zhengyi, Peter H. Raven, Deyuan Hong (Hrsg.):Flora of China. Volume 6: Caryophyllaceae through Lardizabalaceae. Science Press/ Missouri Botanical Garden Press, Beijing/ St.Louis 2001, ISBN 1-93072305-9, S.391 (englisch, textgleich online wie gedrucktes Werk). (Abschnitte Beschreibung und Systematik)
Alan T. Whittemore: Ranunculus. In: Flora of North America Editorial Committee (Hrsg.):Flora of North America North of Mexico. Volume 3: Magnoliophyta: Magnoliidae and Hamamelidae. Oxford University Press, New York / Oxford u.a. 1997, ISBN 0-19-511246-6, S.88–133 (englisch, textgleich online wie gedrucktes Werk). (Abschnitte Beschreibung und Systematik)
Khatere Emadzade, Carlos Lehnebach, Peter Lockhart, Elvira Hörandl: A molecular phylogeny, morphology and classification of genera of Ranunculeae (Ranunculaceae). In: Taxon. Band 59, Nr. 3, 2010, S. 809–828 (PDF-Datei). (Abschnitt Systematik)
Khatere Emadzade: Molecular phylogeny, evolution and biogeography of Ranunculus (Ranunculaceae) and related genera. Dissertation an der Universität Wien, Januar 2010 (PDF-Datei; 6,5MB). (Abschnitt Verbreitung)
Jaakko Jalas, Juha Suominen (Hrsg.): Atlas Florae Europaeae. Distribution of Vascular Plants in Europe. Band 8: Nymphaeaceae to Ranunculaceae. Akateeminen Kirjakauppa, The Committee for Mapping the Flora of Europe & Societas Biologica Fennica Vanamo, Helsinki 1989, ISBN 951-9108-07-6, S. 117–221.
12Ruprecht Düll, Herfried Kutzelnigg:Taschenlexikon der Pflanzen Deutschlands. Ein botanisch-ökologischer Exkursionsbegleiter zu den wichtigsten Arten. 6., völlig neu bearbeitete Auflage. Quelle & Meyer, Wiebelsheim 2005, ISBN 3-494-01397-7, S.396–400.
↑Josef Domes: Anmerkungen zur Pharmakologie des Hahnenfusses. In: Würzburger medizinhistorische Mitteilungen. Band 7, 1989, S. 337–338.
↑Otto Beßler: Prinzipien der Drogenkunde im Mittelalter. Aussage und Inhalt des Circa instans und Mainzer Gart. Mathematisch-naturwissenschaftliche Habilitationsschrift, Halle an der Saale 1959, S. 158.
↑Jens G. Rohwer: Ranunculaceae. In: Schmeil-Fitschen: Die Flora Deutschlands und angrenzender Länder. 98. Auflage. Verlag Quelle & Meyer, Wiebelsheim 2024. ISBN 978-3-494-01943-7. S. 343.
↑
Jaakko Jalas, Juha Suominen (Hrsg.): Atlas Florae Europaeae. Distribution of Vascular Plants in Europe. Band 8: Nymphaeaceae to Ranunculaceae. Akateeminen Kirjakauppa, The Committee for Mapping the Flora of Europe & Societas Biologica Fennica Vanamo, Helsinki 1989, ISBN 951-9108-07-6, S. 119.
↑
Jaakko Jalas, Juha Suominen (Hrsg.): Atlas Florae Europaeae. Distribution of Vascular Plants in Europe. Band 8: Nymphaeaceae to Ranunculaceae. Akateeminen Kirjakauppa, The Committee for Mapping the Flora of Europe & Societas Biologica Fennica Vanamo, Helsinki 1989, ISBN 951-9108-07-6, S. 120.
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Jaakko Jalas, Juha Suominen (Hrsg.): Atlas Florae Europaeae. Distribution of Vascular Plants in Europe. Band 8: Nymphaeaceae to Ranunculaceae. Akateeminen Kirjakauppa, The Committee for Mapping the Flora of Europe & Societas Biologica Fennica Vanamo, Helsinki 1989, ISBN 951-9108-07-6, S. 122.
↑Karl Heinz Rechinger, Jürgen Damboldt (Hrsg.):Illustrierte Flora von Mitteleuropa. Pteridophyta, Spermatophyta. Begründet von Gustav Hegi. 2., völlig neubearbeitete Auflage. Band III. Teil 3: Angiospermae: Dicotyledones 1 (Nymphaeaceen, Ceratophyllaceen, Magnoliaceae, Paeoniaceen, Ranunculaceen). Carl Hanser bzw. Paul Parey, München bzw. Berlin/Hamburg 1974, ISBN 3-446-10432-1, S.232–317 (erschienen in Lieferungen 1965–1974).