Hammond Innes

Hammond Innes (Eigentlich: Ralph Hammond Innes; * 15. Juli 1913 in Horsham; † 10. Juni 1998 in Kersey) war ein britischer Romanautor. Er ließ sich von Weltreisen zu Abenteuergeschichten inspirieren, die häufig in unwirtlicher Natur spielen.

Leben und Werk

Im Alter von 17 Jahren schrieb er seinen ersten Roman The Doppelgänger (erschienen 1937). Von 1934 bis 1940 schrieb er für die Zeitung Financial News. Bis 1946 war er Artillerist. 1978 wurde er zum Commander des Order of the British Empire ernannt. Er schrieb bis kurz vor seinem Tod. Sein letzter Roman wurde Delta Connection (1996). Einige seiner Romane wurden verfilmt, so etwa 1959 Das Wrack der Mary Deare (Filmtitel Die den Tod nicht fürchten).

Für ein Buch verbrachte er für gewöhnlich sechs Monate mit Reisen und Forschen, gefolgt von sechs Monaten, in denen er das Manuskript produzierte. Viele seiner Werke behandeln Ereignisse auf See. Auch die Geologie ist oft ein zentrales Element (Bodenschätze, Vulkanismus). Ungewöhnlich für das Thriller-Genre sind Innes’ Protagonisten oft nicht „Helden“ im herkömmlichen Sinn, sondern gewöhnliche Menschen, die sich plötzlich in extremen Situationen vorfinden. Der Protagonist ist in der Regel gezwungen, sich auf seinen eigenen Verstand zu verlassen und die begrenzten Ressourcen bestmöglich zu nutzen.

Werke

Auf Deutsch erschienene Romane
Reiseberichte

Verfilmungen (Auswahl)

Einzelnachweise

  1. 1 2 Innes, Hammond. In: Britannica Book of the Year 1999.
  2. ↑ Authors' Calendar: (Ralph) Hammond Innes (1913-1998) (Memento vom 15. September 2014 im Internet Archive)
Personendaten
NAME Innes, Hammond
ALTERNATIVNAMEN Hammond Innes, Ralph; Hammond, Ralph
KURZBESCHREIBUNG britischer Autor
GEBURTSDATUM 15. Juli 1913
GEBURTSORT Horsham
STERBEDATUM 10. Juni 1998
STERBEORT Kersey