| Handfische | ||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Systematik | ||||||||||||
| ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Brachionichthyinae | ||||||||||||
| Gill, 1878 |
Handfische (Brachionichthyinae) sind eine Unterfamilie der Anglerfische. Es sind kleine, wenig erforschte Meeresfische, die auf dem Meeresgrund, an der Küste des südlichen Australien und rund um Tasmanien in Tiefen bis 150 Metern endemisch vorkommen.
Ihre Haut ist nackt oder mit Auswüchsen bedeckt, die ihnen auch den Namen Warzen-Angler gegeben haben. Wie andere Armflosser besitzen Handfische einen modifizierten Rückenflossenstrahl über dem Maul, doch dieser ist kurz und scheint nicht als Köder benutzt zu werden. Der zweite dorsale Strahl ist mit dem dritten durch einen Hautlappen verbunden und bildet einen Kamm. Der weichstrahlige Teil der Rückenflosse hat 15 bis 19 ungeteilte Flossenstrahlen, die Afterflosse 7 bis 10. Die handähnlichen Bauchflossen haben einen Hart- und vier Weichstrahlen. Sie können, zusammen mit den Brustflossen, zu einer gangartigen Fortbewegung auf dem Boden benutzt werden. Die Kiemenöffnungen sind klein und liegen hinter der Brustflossenbasis.
Handfische werden 2 bis 15 Zentimeter lang.
Die Unterfamilie der Handfische (Brachionichthyinae) wurde 1878 durch den US-amerikanischen Ichthyologen Theodore Nicholas Gill eingeführt. Sie hatte über einen langen Zeitraum den Status einer eigenständigen Familie, wurde 2025 aber wieder zu einer Unterfamilie der herabgestuft, da sie die Schwestergruppe der Anglerfischunterfamilie Rhycherinae ist.
Das folgende Kladogramm zeigt die verwandtschaftliche Stellung der Handfische zu den anderen Unterfamilien der Anglerfische:
| Antennariidae |
| ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||


Es gibt 13 Arten in fünf Gattungen:
Die fossile Art Histionotophorus bassani, die den rezenten sehr ähnelt, ist aus dem Eozän von Italien bekannt.