Das Hanengretji ist eine Bergkuppe zwischen Davos und Arosa im Kanton Graubünden in der Schweiz mit einer Höhe von 2542mü.M. Durch die Nähe zum Skigebiet Schatzalp/Strela ist es ein beliebtes, einfach zu erreichendes Skitourenziel.
Lage und Umgebung
Das Hanengretji gehört zur Strelakette, einer Untergruppe der Plessuralpen. Es handelt sich um eine dem Chörbsch Horn östlich vorgelagerte Weidekuppe. Die Erhebung befindet sich vollständig auf dem Gemeindegebiet von Davos.
Zu den Nachbargipfeln gehören das Chörbsch Horn im Westen und der Wannengrat im Norden.
Südwestlich der Anhöhe auf einer Ebene befindet sich eine von 160 Schneestationen des Interkantonalen Mess- und Informationssystems (IMIS). Das System wird in Zusammenarbeit von Bund, Kantonen, Gemeinden, dem WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF sowie von weiteren Interessenverbänden betrieben. Die dazugehörende Windstation befindet sich auf dem Chrachenhorn auf 2891mü.M. Die Schneestation misst jede halbe Stunde Lufttemperatur, Oberflächentemperatur der Schneedecke, Temperatur innerhalb der Schneedecke, Temperatur des Bodens, Windgeschwindigkeit (Mittel und Spitze), Windrichtung, relative Luftfeuchtigkeit, Schneehöhe und reflektierte kurzwellige Strahlung. Der Lawinenwarndienst sowie Sicherheitsbeauftragte der ganzen Schweiz werden so mit aktuellen Informationen aus entlegenen und/oder unzugänglichen Gebieten versorgt. Die Daten können auf der Webseite des SLF angeschaut werden.
Bemerkung: Oben einladend und nicht steil, unten jedoch trichterartig und steil. In der engen Waldschneise ist zudem gute Skibeherrschung gefragt. Nur bei ganz sicheren Verhältnissen.
Bernard Condrau, Manfred Hunziker: Clubführer, Bündner Alpen, Band I (Tamina- und Plessurgebirge). 4. Auflage. Verlag des SAC, 1988, ISBN 3-85902-048-X, S. 284.
Vital Eggenberger: Skitouren Nordbünden. Verlag des SAC, 2008, ISBN 978-3-85902-270-6, S. 153–154 (Chörbsch Horn).
Landeskarte der Schweiz, Blatt 1197 Davos, 1:25000, Bundesamt für Landestopographie, Ausgabe 2011.
Landeskarte der Schweiz, Blatt 248S Prättigau, 1:25000, Bundesamt für Landestopographie, Ausgabe 2012.
↑Bernard Condrau, Manfred Hunziker: Clubführer, Bündner Alpen, Band I (Tamina- und Plessurgebirge). 4. Auflage. Verlag des SAC, 1988, ISBN 3-85902-048-X, S. 284.