|
||
| 36° 16′ 23,2″ N, 119° 35′ 45,2″ W | ||
| Streckenart: | permanente Ovalstrecke | |
|---|---|---|
| Eröffnung: | 1951 | |
| Stillgelegt: | 1970 | |
| Abriss: | 1980 | |
| Dirt-Track | ||
| Streckendaten | ||
| Streckenlänge: | 0,8 km (0,5 mi) | |
| Tri-Oval | ||
| Streckendaten | ||
| Wichtige Veranstaltungen: |
USAC National Championship, NASCAR Grand National | |
| Streckenlänge: | 2,212 km (1,37 mi) | |
| Straßenkurs | ||
| Streckendaten | ||
| Streckenlänge: | 2,7 km (1,68 mi) | |
Der Marchbanks Speedway, auch Hanford Motor Speedway, war eine Motorsport-Rennstrecke im San Joaquin Valley in der Nähe von Hanford im US-Bundesstaat Kalifornien.
Die Anlage wurde vom Landwirt B. L. Marchbanks ursprünglich als Pferderennbahn gebaut. 1950 wurden erste Pferderennen auf dem unbefestigten 1/2 Meilen-Oval ausgetragen. Ab 1951 konzentrierte sich Marchbanks auf Automobilrennen, nachdem seine Pläne eines legalen Wettbetriebs sich nicht realisieren ließen. Neben dem Halb-Meilen Oval umfasste die Strecke anfänglich auch eine 1/3 Meilen-Variante sowie eine 5/8-Meilen Infield-Sektion. 1953 wurde die Strecke asphaltiert. 1955 wurde eine längere Variante geschaffen die zusätzlich ein 5/8-Meilen-Oval beinhaltete. Ab 1958 wurde die Strecke für 700.000 Dollar um ein 1,4 Meilen langes Trioval erweitert, das in seiner ersten Kurve, die von allen 3 Oval-Varianten genutzt wurde, ein bis zu 30° geneigtes, progressives Banking aufwies. Turn 2 bekam ein 8° Banking und Turn 3 wurde mit einer Neigung von 12° gebaut. Dieser 1960 eröffnete Kurs umfasste auch wieder eine Infield-Sektion, auf der Sportwagen- und Motorrad-Rennen ausgetragen werden konnten. Teilweise wurden auch die zweiten Kurven der beiden kürzeren Ovale in die Straßenkurs-Layouts mit eingebunden.
1967 erfolgte ein 2 Mio. $ teure Renovierung bei der die Strecke auf 90 Fuß Breite verbreitert wurde und Turn 1 als gleichmäßig asphaltierte Kurve mit 25° Neigung neu konstruiert wurde.
1969 forderte die USCR Renovierungen an der Strecke, was die Betreiber ablehnten. Der Speedway wurde ein Jahr später geschlossen.
Sie konnte in verschiedenen Layouts gefahren werden, am Bekanntesten wurde das große Tri-Oval.
Im Infield der Strecke befand sich ein See, welcher für Bootsrennen genutzt wurde.
In den Anfangsjahren der NASCAR wurde B. L. Marchbanks zum Partner von NASCAR-Gründer Bill France sr. 1951 veranstaltete die Grand National Series dort das erste Rennen, zwei weitere fanden 1960 und 1961 statt.
Zwischen 1960 und 1962 fanden auf dem Trioval 3 Rennen der NASCAR Pacific Coast Late Model Series, der Vorgängerserie der ARCA Menards Series West, statt.
Nachdem 1964 und 65 2 Läufe der USAC Stock Car Series stattgefunden hatten, gastierte die USAC Champ Car Series zwischen 1967 und 1969 viermal auf der Strecke. 1968 wurden sogar 2 Läufe auf dem Trioval ausgetragen: das California 200 über 134 Runden und 300 km am 17. März und das Hanford 250 über 167 Runden und 375 km am 3. November.