Ahner war während des Zweiten Weltkriegs Militärflieger. Nach Ende des Krieges wurde er Mitarbeiter bei der Dresdner Flugzeugwerft und war als Flugversuchsingenieur tätig. Er lebte überwiegend in Freital.
Ahner war passionierter Pilot und Segelflieger. Er war Verfasser von erzählenden Werken und Sachbüchern zu Themen aus der Luftfahrt und ihrer Geschichte. Zudem war er als Journalist tätig. Ahner starb 1994 in Dresden und wurde anonym auf dem Heidefriedhof beigesetzt.
Werke
Start frei zum Testflug!, Berlin 1960
Söhne des Ikarus, Berlin 1963
Das kleine Luftreisebuch, Leipzig 1964
Das Ende der Lucky Lady, Berlin 1965
SOS in Himmelshöhen, Berlin 1968
Die Stunde des Chefpiloten, Berlin 1970
Katastrophe vor Gibraltar, Berlin 1974
Kennwort Flug in die Dämmerung, Berlin 1977
Deckname „Helios“, Berlin 1980
Der Mann mit den Flügeln, Berlin 1980
Tödlicher Wind, Berlin 1981
Der große weite Flug, Berlin 1983
Sturz in die Tiefe, Berlin 1983
Die Zeppelinkatastrophe, Berlin 1985
Ein Leben für die Fliegerei, Berlin 1986
Die Testflieger, Berlin 1986
Zeppelin nordwärts, Berlin 1987
Die „Sonnenscheinpilotin“, Berlin 1988
Der fliegende Oberförster, Berlin 1989
Wettlauf am Himmel, Berlin 1989
Wolken, Wind und Passagiere, Berlin 1989
Literatur
Ahner, Hans. In: Volker Klimpel: Berühmte Dresdner. Hellerau-Verlag, Dresden 2002, S. 8.
Erinnert: Pilot schreibt Abenteuerbücher. In: Sächsische Zeitung, 27. Mai 2006, S. 25.
Heinz Fiedler: Der Condor schwebt überm Windberggipfel. In: Sächsische Zeitung, 7. März 2007, S. 19.