Geber war nach seinem Studium in München zunächst als Regierungsbaumeister in Ostpreußen und als Bauleiter eines Industrieunternehmens tätig. In Königsberg heiratete er 1922 Annemarie Heumann (1898–1993). Ab 1924 arbeitete er in Berlin als freischaffender Architekt. Nach dem Zweiten Weltkrieg schuf er –seit 1951 zumeist in Zusammenarbeit mit seinem Partner Otto Risse (1898–1989)– in dieser Stadt bedeutende Beispiele der Nachkriegsmoderne, unter anderem auch für die Freie Universität Berlin.
Seine letzte Ruhestätte erhielt Hans Geber auf dem Waldfriedhof Zehlendorf (Abt. XVII W 511/Feld 058).
Bauten
(alle in Berlin)
1934–1935: Eigenes Wohnhaus, Am Schlachtensee 132, 134 (Denkmalschutz)
1936: Wohnhaus Pacelliallee 39 (Denkmalschutz)
1952: Büro- und Geschäftshaus Bayer-Haus, Kurfürstendamm 178/179 (mit Risse)
↑Marina Wesner:Kreuzberg und seine Gotteshäuser, Kirchen – Moscheen – Synagogen – Tempel. Berlin-Story-Verlag, Berlin 2007, ISBN 978-3-929829-75-4, S.87ff.