
Hans Gnant (* 1. November 1920 in Wien; † 2000 in Altmünster, Oberösterreich) war ein österreichischer Dichter von Theaterstücken, vor allem von Komödien.
Hans Gnant wurde 1920 in Neustift am Walde, Wien geboren. Nach der Schule lernte er den Beruf des Bäckers. Er wurde mit Beginn des Zweiten Weltkriegs als Soldat eingezogen. Im englischen Kriegsgefangenenlager entstanden 1946 seine ersten Komödien und ländlichen Lustspiele, die im Lagertheater aufgeführt wurden.
Nach der Rückkehr aus der Gefangenschaft arbeitete Gnant zunächst als Bäcker. In den 1950er-Jahren gründete er die Traunseer Volksbühne, die er mit Fritz Edtmeier leitete. Später rief er die Heimatbühne Altmünster ins Leben, wo er viele seiner Stücke uraufführte.
Nachdem er als Materiallagerverwalter in der Industrie gearbeitet hatte, wechselte er 1960 zu einem Getränkekonzern. Als Verkaufsleiter ging er 1980 in Pension.
Etliche Stücke von Hans Gnant wurden ins Holländische, Dänische, Plattdeutsche und ins Schweizerdeutsche übersetzt. Neben einer Vielzahl von Amateurtheatern und Theatervereinen wurden seine Stücke auch von professionellen Theatern wie der Löwinger-Bühne, dem Chiemgauer Volkstheater und dem Kleinen Theater Ismaning aufgeführt.
Quelle: Theaterverband Tirol
(Quelle:)
1991: Der Komödienstadel, Millionen im Heu, 1991 Bayerisches Fernsehen unter der Regie von Martin Politowski
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Gnant, Hans |
| KURZBESCHREIBUNG | österreichischer Dichter von Theaterstücken, vor allem von Komödien |
| GEBURTSDATUM | 1. November 1920 |
| GEBURTSORT | Wien |
| STERBEDATUM | 2000 |
| STERBEORT | Altmünster, Oberösterreich |