1929 wurde Hertlein zum ordentlichen Mitglied der Preußischen Akademie des Bauwesens ernannt, später zum Ehrenmitglied. 1931 verlieh ihm die Technische Hochschule Hannover die Ehrendoktorwürde (Dr.-Ing.E. h.). 1946 wurde er als Professorfür Entwerfen, Baukonstruktion und Industriebau an die Technische Hochschule Berlin berufen. Hertlein war außerdem Ehrenmitglied der Akademie der Künste in Berlin und wurde 1957 mit dem Großen Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.
Werk
Umspannwerk Nr.11 für den Elektrizitätsverband Gröba in RadebeulSchaltwerk-Hochhaus in Berlin-SiemensstadtWernerwerk Hochhaus in Berlin-SiemensstadtVDE-Haus in Berlin-CharlottenburgDer Himbeerpalast, ein Bürogebäude der Siemens AG in Erlangen
Bauten (Auswahl)
1920–1924: Kraftwerk FortunaII der Rheinische Elektrizitätswerke im Braunkohlenrevier AG (REW) bei Oberaußem (Rheinland) (nicht erhalten)
1921–1930: diverse Bauabschnitte der „Siedlung Siemensstadt“ in Berlin-Siemensstadt
1921–1922: Bürogebäude der Niederlassung des Siemens-Konzerns in Den Haag (Niederlande)
1921–1923: Graphitierungswerk des Siemens-Konzerns in Meitingen bei Augsburg
1921–1923: Bürogebäude der Niederlassung des Siemens-Konzerns in Mannheim (heute genutzt durch die Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Heidelberg-Mannheim)
1922–1924, gemeinsam mit Josef Wackerle (Bauplastik): Siemenshaus; Bürogebäude der Zweigniederlassung des Siemens-Konzerns in Hannover, Friedrichstraße. Die ehemalige Siemens-Niederlassung wurde in die 2002 eröffnete Nord/LB-Hauptverwaltung integriert – die Friedrichstraße entfiel. Das denkmalgeschützte Gebäude befindet sich heute an der Willy-Brandt-Allee Ecke Bleichenstraße
1925: Bürogebäude der Niederlassung des Siemens-Konzerns in Buenos Aires (Argentinien)
1925: Wohnhaus Bingel in Berlin-Westend, Olympische Straße 9
1928–1929: Erholungsheim des Siemens-Konzerns in Koserow (Insel Usedom)
1928–1930: Verwaltungsgebäude der Siemens & Halske AG („WernerwerkX“, auch „Wernerwerk-Hochhaus“) in Berlin-Siemensstadt, Siemensdamm 50 (1936/1937 erweitert)
1928–1930: Heizkraftwerk Reuter (Kraftwerk West) in Siemensstadt, Otternbuchtstraße 11
1937–1940: Zweigniederlassung der Siemens & Halske AG und der Siemens-Schuckertwerke AG, Richard-Wagner-Platz, Nürnberg (seit 1972 nicht mehr durch die Siemens AG genutzt, vermietet)
1937: Fabrikgebäude des Siemens-Konzerns (sog. „Wernerwerk R“) in Arnstadt (Thüringen), Bierweg 6
↑Dr.-Ing. Dipl.-Wirtsch.-Ing. Michael Schanz:VDE GESCHICHTE DER ELEKTROTECHNIK.In:.vde.com/de/geschichte.Verband Deutscher Elektrotechniker (VDE),5.Juni 2020,abgerufen am 5.März 2026.