Hans-J. Manger

Hans-J. Manger (* 2. Mai 1940 in Pößneck; † 18. Januar 2026 in Frankfurt (Oder)) war ein deutscher Brauwissenschaftler und Hochschullehrer.

Leben

Manger absolvierte eine Lehre als Brauer und Mälzer in der Rosenbrauerei Pößneck mit Praktika in den Mälzereien in Arnstadt und Erfurt. Er studierte Gärungstechnologie an der Humboldt-Universität zu Berlin (HUB) mit einem Abschluss als Dipl.-Ing. Danach war er Laborleiter im Getränkekombinat Gera sowie wissenschaftlicher Mitarbeiter im Institut NAGEMA, wissenschaftlicher Oberassistent im Bereich Technik der Sektion Nahrungsgüterwirtschaft/Lebensmitteltechnologie (NGW/LMT) der HUB und Direktor für Produktion und Technik in der Oderlandbrauerei in Frankfurt (Oder). 1973 schloss er ein Hochschulfernstudium an der TU Dresden ab als Hochschulingenieur in der Fachrichtung Verarbeitungstechnik/Verarbeitungsmaschinen. 1975 dissertierte er an der Biowissenschaftlichen Fakultät der HUB mit Beiträge zur Gestaltung und apparatetechnischen Ausrüstung von Großraumgefäßen zur Gärung und Reifung von Bier. 1980 erhielt er die Lehrbefugnis für das Fachgebiet Maschinen, Apparate und Anlagen der Gärungs- und Getränkeindustrie an der Biowissenschaftlichen Fakultät der HUB. 1987 habilitierte er an der Agrarwissenschaftlichen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin mit einer Kollektivarbeit zusammen mit Heinz Döbler und Lothar Fischer über Beiträge zur Prozeßgestaltung, Rationalisierung und Effektivitätsverbesserung der Bierherstellung.

Manger war seit 1999 Schriftleiter und Herausgeber des Jahrbuchs der Gesellschaft für Geschichte des Brauwesens sowie im Redaktionsbeirat der brauwissenschaftlichen Fachzeitschrift Brauerei Forum (BF).

Ehrungen

Schriften (Auswahl)

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Dr. Hans-Jürgen Manger verstorben. VLB Berlin, 19. Januar 2026, abgerufen am 22. Januar 2026.
  2. ↑ ggb-berlin.de
  3. ↑ vlb-berlin.org
  4. ↑ Brauerei Forum, Oktober 2017, S. 27.